banner Bill/Wall

Montag, 23. November 2015

My Superfoods.




Superfoods - das Wort wird im Moment so inflationär genutzt, dass es in meinem Freundeskreis teilweise fast schon verpönt ist - so groß ist der Hype um bestimmte Lebensmittel wie Quiona, Chiasamen & Co.

Ich persönlich glaube fest daran, dass - so gerne ich neue, nährstoffreiche Zutaten entdecke - ganz einfache Lebensmittel in sehr guter Qualität das Beste für den Körper sind.
Olivenöl ist nämlich nicht gleich Olivenöl.
Bei Essigen sind die Unterschiede noch gravierender.
Die Qualität der Gewürze entscheidet über den Unterschied zwischen einem guten Gericht und einem exzellenten.
Und wenn ich außergewöhnlich gute Lebensmittel entdecke, dann sind es meine persönlichen Superfoods.

Einige davon zeige ich euch heute - neben drei einfachen und leckeren Rezepten.


1. Schwarze Johannisbeere-Essig.
Leichte fruchtige Note mit angenehmer Säure: verwandelt jeden schlichten Salat in eine außergewöhnliche Kreation.
Das Johannisbeeren-Essig eignet sich ebenso hervorragend zum Veredeln von Soßen. 


2. Natives Olivenöl von Fruité Mûr.
Sehr mildes, sanftes, samtiges Olivenöl aus sehr reifen Oliven - fast zu schade, um etwas damit anzubraten.
Ich gebe es über alles, was im kalten Zustand serviert wird wie Antipasti, Bruschetta, Rohkost, usw.












3. Balsamico-Essig (der gelbe Tinello).
Der Basamico-Essig kommt aus einem traditionsreichen italienischen Familienunternehmen, das sich ausschließlich auf die Herstellung feinster Balsamicos spezialisiert hat.
Dieser reifte 3 Jahre im Fass, und schmeckt so lecker karamellig, dass man ihn fast pur trinken könnte: mit reifen, tollen Aroma wie ein guter Wein.









4. Gewürze:

- Schwarzer Urwaldpfeffer.
Dieser Pfeffer ist eine Besonderheit: es handelt sich nämlich um eine alte, fast vom Aussterben bedrohte Pfeffersorte, deren Anteil an ätherischen Ölen mehr als doppelt so hoch ist wie bei anderen Sorten.
Den Unterschied schmeckt man enorm, der Pfeffer ist unglaublich aromatisch und fruchtig.

-  Chilischoten-Fäden.
Wunderschön auf jedem Gericht und gar nicht scharf - die Chilischoten wurden hauchdünn geschnitten und werden als Garnierung verwendet.

- Salzkristalle aus Zypern mit Zitrone.
Die kleinen Pyramiden werden über Fisch, Tomaten oder Frischkäse gegeben.

- Curry Malabar.
Wegen den Kindern müssen unsere Curries mild, aber trotzdem würzig sein - dieses ist perfekt dafür.

- Kräuter aus der Toscana.
Hochwertige Alternative, wenn keine frischen Kräuter zur Hand sind.










5. Vegetarische Gewürzpaste.
Ein hochwertige Gewürzpaste, die u.a. Miso, Sojasoße, Yuzu-Saft, Mirin, Matcha und Ingwer enthält - ich nehme sie am liebsten für meine Stir Frys.
Einfach Gemüse kleinschneiden, scharf anbraten, mit Soja-, Fischsoße und Paste würzen, und mit Reis servieren.







6. Feinkost-Cracker.
Ich nasche gerne zwischendurch, aber meistens lieber Würziges denn Süßes.
Die Cracker gibt es in der Chili-Ausführung, mit Parmesan, Feigen oder anderen leckeren Sorten.
Sie passen perfekt zum Käse - noch besser allerdings sind sie mit hausgemachten Dips.

Die Dips eignen sich wiederum perfekt als Pastasoße - einfach über die gekochten, warmen Nulden geben, eventuell mit etwas gebratenem Gemüse toppen, und schon habt ihr ein schnelles, hausgemachtes Mittagessen!





Ziegenkäse-Tomaten-Dip

150g Ziegenfrischkäse
5 Zweige Rosmarin
5 Zweige Thymian
80g getrocknete Tomaten aus dem Glas(abgetropft)
75g Frischkäse
5 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
70g Parmesanm gerieben
1/2 Chillischote ohne Kerne

    Die Nadeln des Rosmarins und die Blätter des Thymians von den Stängeln zupfen und zusammen mit dem Olivenöl, den getrockneten Tomaten, dem Knoblauch und der halben Chillischote in einer Küchenmaschine pürieren.
    Die Masse mit den restlichen Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Passt wunderbar als dip zu Cracker oder Gemüse. 









    Ziegenkäse-Rucola-Dip


    150g Ziegenfrischkäse

    75g Frischkäse

    80g Rucola
    75g Parmesan, frischgerieben
    5 EL Olivenöl
    50g Pinienkerne (geröstet)
    3 Zweige frischen Rosmarin
    5 Zweige frischen Thymian
    1 Knoblauchzehe
    8 Blätter Salbei 

      Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten, die Nadeln des Rosmarins und die Blätter des Thymians von den Stängeln zupfen. 
      Die gerösteten Pinienkerne und die Kräuter mit dem Knoblauch, dem Rucola und dem Olivenöl in einer Küchenmaschine pürieren.
      Alle Zutaten mischen und mit Salz und frischem Pfeffer abschmecken.
      Passt wunderbar als Dip zu Cracker oder Gemüse. 










      Himbeer - Vinaigrette

      80g Himbeeren (TK)
      6 EL OlivenöL
      5 EL Schwarze Johannisbeeren - Essig
      1 TL Honig
      1 TL Senf
      Saft von 1/2 Orange
      Salz, Pfeffer zum Abschmecken

        Alle Zutaten in hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab aufmixen bis sich eine cremige Salat Vinaigrette entsteht, mit Salz und Pfeffer abschmecken.


        Ich habe das Himbeerdressing bei einem Salat aus karamellisierten Karotten, Ziegenkäse, Granatapfelkernen und Sprossen untergemischt - es schmeckt wirklich köstlich.




        Die Lebensmittel findet ihr in sehr gut sortierten Feinkostläden oder online bei Petite Catrin:

        Olivenöl aus reifen Oliven: HIER
        Schwarze Johannisbeeren.-Essig: HIER
        Balsamessig Il Tinello: HIER

        Pfeffer: HIER
        Chilischoten-Fäden: HIER
        Salzkristalle mit Zitrone: HIER
        Curry Malabar: HIER
        Kräuter aus der Toscana: HIER

        Vegetarische Gewürzpaste: HIER

        Kräcker mit Chili: HIER
        Cracker mit Parmesan: HIER
        Cracker mit Feige: HIER


        Die große Salatschale (wunderschön auch für Sonntagsbrötchen und sämtliche bunte Gerichte wie indisch, chinesisch, etc.): HIER
        Salatbesteck: HIER


        Heute Abend gibt es bei uns Wraps - sie werden mit den Cracker-Dips bestrichen und mit Gemüse und Fleisch gefüllt ;).

        Liebesgrüße
        Joanna


        Kommentare:

        1. Liebe Joanna, dazu fallen mir zwei Dinge ein: Einmal sagen britische Ernährungswissenschaftler laut und deutlich daß es keine "superfoods" gibt, das ist lediglich marketing und Seitenfüller für Frauenmagazine, und andererseits sollte man mit Olivenöl ohnehin nichts anbraten, weil das viel schneller verbrennt als z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl und dann mehr schadet als guttut. Olivenöl ist zum "kalt essen"...
          Das wäre mein "Senf" dazu (höhö!). ♥nic

          AntwortenLöschen
        2. In diesen Bildern könnt ich baden!
          Tolle Produkte wunderschön in Szene gesetzt!
          Herzlichen Dank nach Nürnberg❤️

          AntwortenLöschen
        3. Johanna, Du warst wieder fleißig!!! Au weia, wenn das mein Mann sieht... Ach...er soll mir einfach diese Schüssel kaufen und gut iss...dann koche ich ihm was gutes, oder genau nach deinen Rezepten. Das hat bis jetzt immer gut geklappt!
          Schönen Abend Dir und Deiner Family...liebe Grüße :-) Nadja

          AntwortenLöschen
        4. Liebe Joanna,
          wollte gerade den Schwarze Johannisbeer Essig in den Warenkorb legen.
          Leider geht das nicht, da ist kein kaufen möglich??? Ich möchte unbedingt das tolle Himbeerdressing ausprobieren, werde es morgen nocheinmal versuchen.
          Auch die Cracker und ein paar Gewürze werden ich testen!
          Vielen Dank
          Annette

          AntwortenLöschen
        5. Liebe Joanna,
          Leckere Sachen zeigst Du da.
          Man bekommt direkt wieder Hunger ...
          Ich hab fast alles in meiner Küche, ich glaube ich nach mir noch einen Salat.
          Herzliche Grüße,
          Sabine

          AntwortenLöschen
        6. Hallo Joanna,

          wow danke für die leckeren Tipps. Bei uns kam auch die Tage die heißersehnte Lieferung vom feinsten Olivenöl - nicht zum braten - nur kalte Verwendung. Ich liebe qualitativ gute Lebensmittel - egal ob es jetzt Chiasamen sind oder einfach das leckere Steak vom Biometzger um die Ecke, leckeres Obst und Gemüse, Brot vom Landwirt um die Ecke oder oder oder.

          Das "Zeug" ist ja schon ewig da nur eben wird es halt Hypemässig hochgepuscht immer wieder mal was anderes.

          LG
          Ursula
          PS: Genieße gerade das tolle Gewinnpaket von Tante Fine - der Tee und die Sirups einfach lecker

          AntwortenLöschen
        7. Liebe Joanna, leider konnte ich diesen Beitrag nicht vernünftig lesen, weil ich immer wieder zurückvorvorzurück scrollen musste auf diesen unglaublich schönen grauweissen gemustertenKeramikteller . Es hat wahrscheinlich nicht so viel Sinn, dich zu fragen, wo du den her hast- bestimmt vom Flohmarkt oder aus einem Oxfam-Laden oder von einer geschmacklosen Bekannten aufgenötigt bekommen, die den Teller von ihrer stilsicheren Schwiegermutter geschenkt bekommen hat und ihn nicht mehr sehen will----aber, wenn er doch wider Erwarten irgendwo gekauft sein sollte, wäre es supernett, wenn du verrraten würdest, wo, dann habe ich endlich mal einen richtigen Wunsch zu Weihnachten!!!!!
          Heinke

          AntwortenLöschen
        8. ....äh, wie peinlich, Du hast es ja geschrieben!!!! Das kommt bei meinem Gegeifer raus!!!!! Wird bestellt!!!! Tschuldigung von Mari

          AntwortenLöschen