Während ich im Urlaub bin, hat Bee einen wunderbaren Gast-Beitrag für Euch geschrieben:
informativ und unterhaltsam: ganz Bee eben :-)!
Enjoy!
'Yesterday is
history,
tomorrow
still a mystery,
but today is
a gift –
that's why it
is called present!'
Als dieser Satz in meinem
Yoga-Retreat vergangene Woche fiel, musste ich erstmal schlucken.
Und
dann ganz tief durchatmen (was ja dank der regelmässigen
Yoga-Sessions schon besser geht), denn plötzlich wurde mir so
deutlich bewusst, wie oft ich eigentlich gar nicht da bin, wo ich
gerade bin. Und mit den Gedanken 'Als Kind war alles leichter oder
morgen wird alles besser' bin ich bestimmt auch nicht alleine, denn
die Fähigkeit sich voll und ganz auf den Moment zu konzentrieren, zu
begreifen wie wunderbar und einzigartig das Hier und Jetzt ist und es
zu geniessen, haben die meisten Menschen beim Erwachsenwerden
irgendwie verlernt:(.
Inklusive mir!
Das Leben besteht aber aus
einer Anhäufung von unzähligen Augenblicken, Möglichkeiten und
Erlebnissen, die alle so NICHT wiederkommen.
Sich dies immer mal
wieder bewusst zu machen, führt zu einer neuen Wachheit, die eine
ganz tiefe Lebendigkeit spürbar werden lässt.
Yoga leistet hierbei einen
grandiosen Beitrag, denn es hilft das Kopfkarussell durch das
Einlassen auf Atmung, Bewegung und pures Sein auf der Matte zu
beruhigen – ganz egal für welchen Yogastil du dich entscheidest.
Ein bisschen wie Magie und wahrscheinlich klappt es auch nicht beim
ersten Versuch, aber es ist ein wahrlich erhebendes Gefühl, wenn du
spürst, dass du auf einmal außer deinem eigenen Körper nichts mehr
spürst, alles was dich gerade belastet loslassen kannst und in
völligem Einklang mit dir deine Pose ruhig und sicher halten kannst
– und zu lächeln beginnst.
Ich glaube genau in diesem Moment liegt
der Ursprung dieses berühmten 'inner glows', der Yogis sehr oft
zugesprochen wird und der eine so unglaublich tiefe Strahlkraft
besitzt, die man mit keinem Make-Up je erreichen wird.
Yoga kann aber noch viel
mehr, als dich 'nur' gut aussehen zu lassen, wenngleich ich lügen
würde zu behaupten, dies sei nicht einer der schönsten
Nebeneffekte.
Aus den Grundpfeilern
Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemtechnik) und Entspannung
entsteht ein ganz ungekanntes Körperbewusstsein, es werden Grenzen
verschoben und der Blickwinkel verändert sich - beim Handstand sogar
im wahrsten Sinne des Wortes.
Und für alle, die jetzt
noch nicht das Bedürfnis haben sich eine Unterlage zu nehmen, Schuhe
und Strümpfe auszuziehen und es mal mit dem Baum oder der Kobra zu
versuchen, habe ich hier nochmal meine 'why I do yoga'- Schätzchen
zusammengefasst:
*Immer und überall.
Hat man sich erstmal mit den wichtigsten Übungen vertraut gemacht,
kann man sie jederzeit ohne viel Aufwand fast überall praktizieren.
Sei es im Büro, um sich vor dem wichtigen Gespräch mit dem Chef
noch einmal zu zentrieren oder um sich abends vor einem aufregenden
Dinner-Date den Blutdruck zu besänftigen. Eine kleine Einheit dauert
nur ein paar Minuten und gibt dir innere Gelassenheit und Balance
zurück. 'Yoga to go' sozusagen.
*Das beste Mittel gegen
Stress.
Nicht umsonst bezuschussen viele Krankenkassen Yogakurse,
denn es hilft fast immer bei Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen
und Reizbarkeit. Allerdings nicht über Nacht, denn gerade für
Action-People ist es extrem schwer die Ruhe auszuhalten. Sie würden
sich lieber die Laufschuhe schnüren, um den Stress abzubauen, aber
leider trainiert man so nicht die Fähigkeit bewusst zu entspannen.
Und genau dies braucht man in Situationen, in denen man nicht einfach
weglaufen kann.
P.S. Ich habe drei Anläufe
gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe dieses vermeintliche
Nichtstun zu ertragen. Heute bin ich sooo unendlich dankbar, dass
mich meine Yogalehrer nicht rausgeschmissen haben, wenn sie mich
i-phone-checkend erwischt haben:-).
* Fake it until you
make it.
Yoga erlaubt und schafft Raum, denn es kommt nicht
darauf an, die Posen so perfekt wie möglich zu halten, sondern
darauf sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Auch mal die
Komfortzone zu verlassen und zu lernen, dass Scheitern nicht das Ende
der Welt bedeutet. Du darfst wackeln, du darfst sogar umkippen, denn
nur dies gibt dir die Chance wieder aufzustehen und es morgen mit
neuer Kraft noch einmal zu versuchen. Geh auf die Matte! Öffne dein
Herz!
* Figurformer.
Regelmäßiges Yoga definiert Muskeln, verbessert Ausdauer und Kraft,
da es die gesamte Muskulatur stimuliert und vor allem auch die
tiefen, im Alltag oft vernachlässigten, Muskelgruppen anspricht.
Außerdem wird das Abnehmen leichter, da sich schon durch eine
einstündige Session der Spiegel des Stresshormons Cortisol – der
Feind aller Diätversuche – signifikant reduzieren lässt.
* Körperintelligenz.
Während du mit den Asanas und dem gleichförmigen Atem
'kämpfst', lernst du deinen Körper kennen, bekommst ein Gefühl für
dich und erspürst, was dich so einzigartig macht. Und nichts kann
das selbstbewusste Gefühl überbieten, wenn du zum ersten Mal eine
Pose geschafft hast, von der du nie geglaubt hast, dass sie für dich
möglich sein wird. Das ist wahre Freude gepaart mit einer
unglaublichen Dankbarkeit, dass man diesen Weg für sich enteckt hat.
'Realize deeply, that the
present moment is all you ever have'
Eckart Tolle.
Alle Produkte findet Ihr HIER.
Namaste!
Bee