Mittwoch, 4. März 2015

Schnelle Singleküche: dinner for one.






Ich liebe, liebe, liebe es, nur für mich zu kochen: 
ganz schnell, unkompliziert und frisch - es macht mir riesigen Spaß, denn ich bereite natürlich nur zu, was mir selbst schmeckt, und brauche auf keine Vorlieben Rücksicht zu nehmen.
Keiner fischt grüne Zutaten aus dem Gericht ("Was ist das? Zucchini? Ich mag keine Zucchini!"), meckert über die unbekannten Aromen oder vermisst Nutella. 

Und stelle ich das fertige Essen schön angerichtet auf den Tisch, dann wird ausschließlich vor Freude geseufzt, und kein bisschen skeptisch geschaut!
Unbezahlbar.






Morgens presse ich ein großes Glas frischen Orangensaft, und püriere alles mit einer reifen Mango und 2 Bananen zu einem süßen Smoothie.

Oder brate ein Omelett aus Eiern, knusprigen Bacon, feingehackten Schalotten und Tomatenstückchen.


Mittags gibt es Süßkartoffelpommes aus dem Ofen, die ich zuvor mit Sesam bestreut habe, mit einem Quarkdip und einem gekauften Mangochutney.

Oder Gemüse mit Quinoa, alles kräftig mit Kreuzkümmel oder Garam Masala gewürzt.

Oder eine Minestrone mit vielen Erbsen.

Oder Rigatoni mit einer Soße aus gemischten Pilzen, mit etwas Weißwein abgelöscht, und vielen frischen Kräutern und Parmesan bestreut.

Oder ein Kichererbsen-Curry.

Oder ich schneide grünes Gemüse wie Zuckerschoten, Brokkoli und Paprika in schmale Streifen, brate es kurz an, würze es mit Fisch- und Sojasoße, und toppe es mit einer guten Handvoll Cashewnüsse.






Nachmittags gibt es schwarzen Tee mit einem Schokoladenmaccaron von Breuninger (meine momentane Lieblingssüßigkeit), oder etwas Ben&Jerrys Chocolate Fudge Brownie Eiscreme.
Oder ein Stückchen Zartbitterschokolade mit Tonkabohnen oder Berberitzen.
(Ich habe bereits fertig abgepackte Brownies aus dem Supermarkt probiert, die waren leider sehr eklig.)


Abends esse ich ein Stück sehr würzigen Käse wie Bergkäse oder Greyere und Wildschweinsalami mit knusprigem Brot, Oliven und einer selbstgemachten Guacamole.

Oder ich mache einen grünen Salat, der jeweils etwas variiert wird - mit gebratenen Steinpilz-Ravioli (fertig gekauft aus dem Kühlregal), marinierten Riesengarnelen, Schafskäse oder Lachs aus der Pfanne - dazu mische ich gerne eine fruchtige Variante wie frische Mangostreifen, Himbeeren oder Granatapfelkerne unter.

Oder es gibt Wurzelgemüse wie Pastinaken, rote Beete und Karotten aus dem Backofen mit einem Knoblauchdip.





Abends proste ich mir selbst mit einem Cocktail auf den wunderschönen Tag zu: 
manchmal ist es ein Hugo mit frischen Himbeeren oder ein Likörglas voll mit Schokoladenbaileys (den vermische ich noch zusätzlich mit süßer Sahne im Verhältnis 1:1 - es leben die Kalorien!), ein selbstkreierter Mangococktail oder einfach ein Naturapfelsaft aus der Ludwigsburger Region (den gibt es im Supermarkt zu kaufen, da stehe ich sehr drauf.)


Wollt ihr etwas wirklich Leckeres ausprobieren? 
Ein großartiger Tipp und eine unbedingte Empfehlung meinerseits sind die Feinkostsachen von Inpetto -  unter diesem Namen bekommt man Produkte kleiner Produzenten, meist Familienbetrieben in höchster Qualität.

Wer gerne Balsamessig in seine Salatsoße untermischt, der sollte unbedingt einmal die fruchtigen Sorten ausprobieren: ich habe Mango- und Erdbeer-Balsamico eingesetzt.
Beide schmecken sehr intensiv nach den jeweiligen Früchten, und so großartig, dass man sie am liebsten in ein kleines Schälchen abfüllen, und mit einem Stück Ciabatta zum Dippen hinstellen will.





Ein schlichter Frühlingssalat mit Radieschen und Kräutergambas schmeckt mit etwas Mangoessig zum Reinlegen gut.

Eine geröstete Brotscheibe, mit etwas Ziegenfrischkäse bestrichen, und mit dem Erdbeeressig beträufelt, ist der Himmel auf Erden.

Ein ganzer Büffelmozzarella mit Cocktailtomaten und Basilikum serviert: lecker.
Ein ganzer Büffelmozzarella mit Cocktailtomaten und Basilikum serviert und mit dem Erdbeeressig beträufelt: SENSATIONELL.

Das Letzte eignet sich als Abendessen für eine Person oder als Vorspeise bei einem mehrgängigen Menü.


Jedes Gericht, das etwas Säure verträgt, bekommt durch die fruchtigen Essigsorten einen sofortigen WOW-Effekt - der Basamico ist so gut, dass man die Restsoße mit einem Stückchen Brot ganz sauber vom Teller wischt, um ja nichts übrig zu lassen.








Falls ihr den Mango-Basamico von Inpetto bestellt, dann müsst ihr auf jeden Fall folgendes ausprobieren:
füllt ein Glas mit Eiswürfeln, gebt einen halben TL Mangoessig hinein, und füllt alles mit etwas Sekt, Hugo oder Mineralwasser auf.
Vertraut mir: es schmeckt sensationell erfrischend, und auf einer Party wird dieser Aperitif wunderbar ankommen.

Aber auch zum "mit sich selbst Anstoßen" eignet sich der erfrischend-süße Mangococtail perfekt!





Teller mit goldenem Schriftzug: HIER
Schälchen mit goldenem Schriftzug: HIER
Kleiner Teller mit Schriftzug: HIER

Inpetto-Essige: HIER
Schokolade mit Tonkabohnen, Berberitzen, etc.: HIER

Alles von Inside Living.


Merke: alle Rezeptideen funktionieren natürlich auch für ein Paar oder eine Familie mit Kindern.
Falls allerdings irgendjemand anfängt, die grünen Sachen mit spitzen Fingern zu entfernen - ich bin nicht schuld!


Darauf stoßen wir an!
Zum Wohl!



Liebesgrüße
Joanna




Montag, 2. März 2015

Good bye February - hello March!



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Im Februar...

- gab es warmes Comfort-Food wie warmen Früchte-Cobbler und polnische Pierogi nach dem Rezept meiner Mutter, 

- 10 Tipps für ein kaltes Wochenende, 10 beste Ideen für den Valentinstag (manche davon nicht ganz ernst gemeint ;)), und eine Inspiration, wie man einem ungemütlichen Tag entfliehen und sofort in den Frühling eintauchen kann,

- Ich verriet euch meine Beauty-Favoriten diesen Monat, und gestaltete einen American sweet table zum Abschied meiner Kinder,

- Es gab die ersten Tipps für einen Frühlingslook: mit einer lässigen Lederjacke, einem leichten Mantel mit Spitzentop, dem schönsten Rucksack der Saison, und Valentinos für die größtmögliche Vorfreude auf die Sonnenstrahlen,

- Ich schrieb den 2. Teil der Reihe der Dinge, "die dir an der Schule nicht beigebracht wurden

- ... und verriet euch, welche weitreichenden Folgen eine einfache Frage meiner Tochter haben kann:
 "good bye, Deutschland!"

Für mich recht überraschend, löste dieser Post unzählige positive Reaktionen seitens meiner Leser aus.
Ihr fühltet euch inspiriert, ermutigt und herausgefordert - viele von euch haben in den folgenden Tagen sogar konkrete Schritte zur Veränderung unternommen:
Dinge, die schon lange anstanden, endlich angepackt, und in die Tat umgesetzt, nicht länger gezögert und die Komfortzone verlassen.

Ihr hättet mir damit keine größere Freude machen können!


Die Kinder befinden sich bereits seit 2 Wochen in Kalifornien - es ist wunderschön, wie sehr sie die Zeit trotz sprachlicher Herausforderungen (vor allem im Schulunterricht) genießen, und wie gut es ihnen tut.

Besonders Ben hat einen deutlichen Sprung in Sachen Selbstbewusstsein getan - auch wenn Jil meint, "das ist nur, weil er von dir Glucke weg ist."
Pffffft!
Das bisschen Kleidung morgens rauslegen, Brote schmieren, Sachen hinterher tragen, zig mal an alles erinnern... sie hat doch keine Ahnung.






















Auch für mich läuft der Countdown bis zum Abflug - und so langsam bekomme ich das Gefühl, dass keine Umzugskartons der Welt die Massen an Dingen fassen können, die sich hier befinden.
(Wie hat das alles nur in dieses Haus gepasst? Wahrlich ein Rätsel.)

Damit wir uns nicht missverstehen: 
ich bin ein großer Wegwerf-Fan - alles, was nicht mehr hübsch oder funktionsfähig ist, wird sofort aussortiert.
Abgesehen davon besitze ich aber so viele wunderschöne und hochwertige Dinge, die viel zu schade zu Entsorgen sind.

Zeitlich werde ich es kaum schaffen, es euch online anzubieten - deshalb habe ich beschlossen, eine Art Garagenflohmarkt am vorletzten Märzwochenende zu veranstalten (irgendwann zwischen dem 20-22.)
Alle Details und die genaue Adresse verrate ich euch rechtzeitig - ich freue mich, einige meiner Leser persönlich zu sehen!

Und jetzt habe ich eine kurze Bitte:
ich kann leider kaum schätzen, wie viele Menschen kommen werden.
Damit nicht am Samstag morgen 200 Leser vor dem Haus stehen, und wir alle ein bisschen überfordert sind - würdet ihr mir netterweise in den Kommentaren kurz bescheid geben, falls ihr vorhabt, zu kommen?

Sollten es nämlich sehr viele werden, dann müssen wir das irgendwie berücksichtigen oder auf 2 Tage verteilen - ihr versteht mein Anliegen?

Das wäre mir eine große Hilfe, danke!



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Bei der märchenhaften Froschverlosung haben gewonnen:


Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner, bitte eine kurze Mail mit eurer Adresse an mich!



An alle anderen:
nicht traurig sein - wir machen uns gemeinsam den März so schön, dass keiner irgendwas vermissen wird: weder einen Frosch, noch einen Prinzen (knihihiiii....), noch sonst irgendetwas, denn merke:

Willst du, dass es dir gut geht - dann musst du es dir gut gehen LASSEN.


Mit dieser auf's Sofakissen gestickten Weisheit wünsche ich euch den schönsten März (Liebesbotschaft lesen Pflichtlektüre, is kla'!) und schicke euch viele Liebesgrüße,

Joanna




Samstag, 28. Februar 2015

My rockstar-life with no kids.



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Ich bin so früh Mama geworden, dass ich nie wirklich viel Zeit alleine für mich hatte.
Dabei kann ich mit tiefster Überzeugung sagen, dass die vielen Jahre mit den Kindern die schönste und intensivste Zeit überhaupt war.
Ich habe sie mir einfach schön und intensiv gestaltet.

Nun bin ich seit beinahe 2 Wochen ganz alleine, und lebe ein echtes Rockstar-Leben!

Endlich kann ich lauter verbotene, moralisch verwerfliche und sinnlose Dinge anstellen, weil ich für keinen verantwortlich bin, keinem ein Vorbild sein muss, und zu keinem Zeitpunkt wieder daheim zu erscheinen brauche, weil irgendjemand verhungert/seine Hausausgaben noch machen muss/seit Stunden vor der Playstation hängt.
OH. MY. GOD.

Berauscht vor meiner neuen Freiheit habe ich gleich mal am ersten Abend Drogen genommen vor dem Fernseher gegessen.
Fastfood. 

Und überall mein Zeug liegen gelassen, wo ich gerade stand.

Und danach habe ich den Schafskäse, der eigentlich in den Kühlschrank gehörte, einfach draußen gelassen.
DIE GANZE NACHT ÜBER.

Und dann habe ich bis um 11 Uhr vormittags geschlaf... äh... na ja.
Ich war um halb 7 wach.
(Jetzt stelle mal die innere Uhr nach 20 Jahren Frühaufstehen um!)
Aber THEORETISCH hätte ich bis um 11 Uhr schlafen können.

Am nächsten Tag habe ich allerdings erstmal alles aufgeräumt, nur noch gesund für mich gekocht, und bin weiterhin jeden morgen um halb 7 aufgestanden.

Die Wahrheit ist:
mein gesamter Tagesablauf unterscheidet sich gar nicht von der Zeit mit den Kindern.
Der einzige Unterschied ist: ich KÖNNTE auch den Schafkäse einfach draußen lassen.

Rock'n'roll!














Ist mein Mann mal am Wochenende anwesend, dann lassen wir es uns nicht nehmen, neben Packen und der Baustelle wenigstens einen Vormittag gemeinsam in der Stadt zu verbringen.
Meist schlendern wir einfach nur ein bisschen in der Gegend, essen Schokoladenkuchen und trinken frischen Minztee, stöbern in der Buchhandlung oder besuchen eine Galerie - und sammeln nebenher Inspirationen für unser Loft oder neue Projekte.

Auch wenn wir uns nicht so oft sehen, verbringe ich gerne Zeit mit ihm: 
er erzählt mir Neuigkeiten aus Berlin, ich berichte über die schönsten Mails der Woche (ich bekomme manchmal so schöne Mails von Lesern, dass ich vor Glück einfach nur weinen muss), dann tauschen wir neue Ideen und Träume aus, inspirieren uns gegenseitig und lachen viel.
Oder wir diskutieren eine Stunde lang nur darüber, ob ein Waschbecken eher rund oder eckig sein sollte.

Und jetzt kommt's: 
wir müssen NICHT um 14.20 Uhr wieder Zuhause sein, weil irgendjemand zu einem Kindergeburtsag gefahren werden muss, Nachmittagsschule hat, oder sich langweilt, und 10 sms mit dem Inhalt "Wann wir denn endlich wieder daheim sind?" geschickt hat.
(Eltern von Kleinkindern bitte das obere mit "keiner Mittagsschlaf machen, gewickelt/gestillt werden, oder vom Babysitter abgeholt werden muss".)

Mit einem Wort: ich bin für keinen sonst verantwortlich!

Ihr denkt jetzt wahrscheinlich: "tooooll, Joanna.... ", aber ich hatte das so viele Jahre nicht, dass ich es wirklich genieße.










Der Frühling naht, und damit die Zeit der Familienfeiern und Feste wie Osteressen, Konfirmation, Taufe, Hochzeit, usw.

Falls ihr einen eleganten, schlichten Mantel für solche Anlässe braucht, ist meiner einfach perfekt dafür: er passt sowohl zum kleinen Schwarzen, als auch zu einer Jeans mit Tshirt ganz wunderbar.

Darunter trage ich ein Spitzentop mit einem zarten Hängerchen/Lingerie-Top, welches auch alleine wunderschön ist - allerdings erst im Sommer.
Ich wurde unterwegs mehrfach mit netten Komplimenten beschenkt, und fühle mich auch unterwegs in der Stadt mit den Sachen sehr wohl!

Die schwarze Ledertasche gibt es in 2 Größen: die große ist wunderbar für Tagsüber, die kleine zu festlichen Anlässen und für abends.








Und weil wir gerade bei Klassikern sind:
Am meisten auf den Frühling lassen mich meine Valentino-Heels freuen!

Nude passt im Frühling und Sommer einfach zu jeder Farbe - das weiß ich ganz sicher, weil alle nudefarbigen Schuhe im Sommer meine ständigen Begleiter sind.
Die wunderschönen Rockstud Heels gibt es übrigens auch in einer etwas niedrigeren Version oder als flache Ballerinas - und in jeder Ausführung sind sie atemberaubend schön!


Für alle Stuttgarter habe ich zum Schluss einen kleinen Insidertipp:
in der Königstrasse 36 (ich hoffe, die Nummer stimmt!) findet gerade eine Ladenauflösung statt: neben der Ladeneinrichtung wie großen Spiegeln oder Regalen findet ihr in der Campus-Filliale auch wunderschöne Drucke der Kennedy-Familie.

Denn eins muss man den Kennedys lassen: fotogen, das waren sie ;).










Und für alle, die nicht in Stuttgart wohnen:
wer sind schon die Kennedys?

Wenn man zum Beispiel umziehen muss, und dabei die alten Fotos packen, findet man den einen oder anderen alten Schnappschuss - den kann man schließlich auch vergrößern und aufhängen, ne ;)?






Das sollte ich vielleicht auch machen, und mir als Erinnerung ins Wohnzimmer hängen.

Bevor mir mein DINK-Leben (= Double Income no Kids) zu Kopfe steigt, ich doch lieber auf die Dauer den Schafskäse über Nacht nicht in den Kühlschrank legen will, und demzufolge die Kinder einfach drüben "vergesse".
Muahahaaaaa.



Bezugsquellen:

Spitzenbluse, Lingerie-Top, Mantel: Villa Smilla
Tasche in groß: Villa Smilla (in klein )

Valentino-Pumps: Stylebop und MyTheresa
La Bourgie-Lampe: Amazon


Liebesgrüße
Joanna



Donnerstag, 26. Februar 2015

Getting into the California-mood: meine Beauty-Lieblinge im Februar!



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Heute zeige ich euch meine liebsten Beauty-Produkte in diesem Monat - alle ganz ohne chemische Wirkstoffe, ganz natürlich und trotzdem glamourös.


Ich bin ein großer Fan von Selbstbräunern - ganz im Gegensatz vom stundenlangem in der Sonne liegen oder Solarium.
Deshalb trage ich das ganze Jahr über Selbstbräuner auf, sogar im Sommer.
Das verstärkt nämlich die Sonnenbräune auf eine ganz natürliche Art und Weise, wie ich finde.

Und da ich in Kalifornien schlecht mit weißen Beinen ankommen kann - sonst weisen die mich womöglich wieder aus! Kennt sich einer dort mit den Einreisebestimmungen ganz genau aus? Nein? Dachte ich mir schon. - zeige ich euch heute meinen Favoriten.


Also los geht's!



1. Peeling, Bürste und Handcreme.

Um unschöne Streifen oder Flecken beim Selbstbräunen zu vermeiden gibt es nur eins: 
peelen, peelen, peelen.
Der große Tiegel von LaBruket beinhaltet wunderschön nach Wildrosen duftendes, mit Mandel- und Olivenöl versetztes Meersalz-Peeling: keine Plastikkügelchen, die die Umwelt verschmutzen, keine chemischen Zusatzstoffe.

Wer mag, kann zum Peelen eine spezielle Peelingsbürste benutzen - ich nehme eine Massagebürste für den ganzen Körper, das klappt genauso gut.
Also schön schrubben, bis die Haut rosig und gut durchblutet ist, das tut dem ganzen Körper gut!


Die Hände bekommen eine extra Portion Pflege mit der Handcreme von LaBruket - sie schafft sogar ganz trockene und rissige Haut und zieht schnell ein.










2. Selbstbräuner.

Auf Instagram habe ich nach euren Lieblingen gefragt - sehr spannend, neue Produkte zu entdecken!

Ich selbst habe diesen Monat einen Selbstbräuner getestet, der ganz ohne chemische Zusätze auskommt, also ideal vor allem für alle mit empfindlicher oder allergischer Haut ist.

Trilogy ist eine der besten organic beauty-Labels weltweit, das aufgrund seiner hohen Standards und der hervorragenden Wirksamkeit der Produkte immer wieder Preise gewinnt.

Wunderbar:
Das Gel zieht superschnell ein, lässt sich einfacher als Creme auftragen, und hinterlässt kein eklig-klebriges Gefühl.
Es ist bereits leicht getönt, so, dass man als eine Art Sofort-Effekt die Bräune sieht und keine Stelle vergessen kann.
Leider riecht es während dem Auftragen unangenehm (ätzende Selbstbräuner-Krankheit allgemein) - das verfliegt zum Glück nach einer Weile, und es bleibt nur ein leichter, natürlicher Duft.









3. Puder-Duo.

Wer mag nicht am liebsten einen ganz ungeschminkten, natürlichen Look für tagsüber?
Jetzt kriege das mal schön auf blasser Winterhaut hin!

Wer das gerne haben möchte, der wird dieses Duo lieben:
Und Gretel ist ein brandneues und heißbegehrtes Label aus Berlin, welches auf höchste Qualität setzt und ganz ohne synthetische Konservierungs- und chemische Zusatzstoffe auskommt.
Jetzt schon ein absoluter Geheimtipp in den Make-up-Artist-Kreisen, und das aus einem Grund: die Produkte sind einfach so gut.

Das Döschen beinhaltet einen hellen Puder zum Mattieren des ganzen Gesichts, und einen dunkleren zum Konturieren - dieser kommt auf die Wangenknochen, am Haaransatz, an die Schläfen, und einen Hauch an die Kinnspitze und den Nasenrücken, gerade so, als hätte man eine zarten Sonnenkuss bekommen.

Im Döschen befinden sich außerdem 2 kleine Pinsel aus geschorenem Ziegenhaar.
Meine Farbton heißt Leve und wirkt sehr, sehr zart und natürlich, fast wie nicht geschminkt.







Und Gretel macht auch hervorragende Lippenfarben:
mein Lipglos heißt sunrise red, und ist ein helles, dennoch sehr kräftiges Rot.

Mein Tipp für tagsüber:
auftragen, und an einem Taschentuch abtupfen - dann sehen die Lippen wie leicht gerötet und sehr natürlich aus.






4. Tea to go.

Zugegeben, kein klassisches Beauty-Produkt, aber für schöne Haut unentbehrlich:
viel Trinken.

Wer seinen Tee wie meine Töchter überall gerne mitnimmt, der wird von dieser stylishen Glasflasche mit Edelstahl-Sieb und Holzdeckel sicher begeistert sein!





Bezugsquellen:
Meersalz-Peeling: LaBruket
Handcreme: LaBruket
Peeling-Bürste: Voya
Massage-Bürste: Voya

Selbstbräuner Gel: Trilogy

Puder- und Rouge-Duo: Und Gretel
Lipglos: Und Gretel

Thermosflasche aus Glas to go: Teatox

Alles von GreenGlam



Also ich wäre dann soweit für Kalifornien!
Braune Beine inklusive!



Liebesgrüße
Joanna


Übrigens:
habt ihr gewusst, dass man bei sämtlichen Dunkin' Donuts -Fillialen in Stuttgart seine Donuts personalisieren lassen kann?
Ihr könnt z.B. eine 6-er oder 12-er Box bestellen, und eine individuelle Liebesbotschaft oder Glückwünsche oder den Namen des Geburtstagskindes draufschreiben lassen - dieser Service ist kostenlos ;).

Süße Idee, oder?
Leider weiß ich nicht, ob das überall in Deutschland so ist.

Ob das in Kali so ist?
Werde ich für euch herausfinden.
Demnächst auf diesem Blog!






Dienstag, 24. Februar 2015

5 Dinge, die dir an der Schule nicht beigebracht wurden: "Wie lässt du dich behandeln?"




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Getreu dem Motto:
"es ist niemals zu spät, um zu lernen", gibt es heute den 2. Teil der Reihe über die Dinge, die im Leben WIRKLICH wichtig sind - und die im Schulunterricht nie erwähnt wurden.
Dabei sind sie so lebensentscheidend, dass man sie unbedingt verinnerlichen muss.


Vor ein paar Tagen sprach ich mit meiner Freundin über dies und das, und weil es gerade so gut zum Thema passte, erzählte ich ihr eine Geschichte aus meiner Kindheit.

Seit dem Alter von ca. 6 Jahren machte ich rhythmische Sportgymnastik:
das beinhaltete tägliches stundenlanges Training und lange Bahnfahrten zur Trainingshalle von Zuhause und zurück, die ich als kleines Mädchen quer durch die Großstadt auf eigene Faust unternahm (ein Taxiservice seitens der Eltern war damals eher ungewöhnlich, bzw. unvorstellbar ;)).
Jahrelang brach ich sofort nach dem Schulunterricht zum Training auf, und kehrte oft erst in der Dunkelheit zurück.

Die Trainerin war Russin, und ihr Training entsprach jedem nur erdenklichen Klischee: wir wurden sehr streng behandelt und bis auf's Äußerste zur Höchstleistungen getrieben, weit ab von pädagogisch korrekten Verhalten - da es aber damals gang und gäbe war, stellte es kaum einer in Frage, und störte sich nicht groß daran.
Außerdem machte mir der Sport viel Spaß.

Eines Tages gab es eine Besprechung des Teams nach einem Wettkampf - wir Mädchen saßen auf dem Boden, die Trainerin redete, und mitten in ihren Monolog fiel mir ein lustiger Spruch ein, den ich einfach spontan laut aussprach (zumindest fand ich ihn lustig, mit meinen 12 Jahren ;)).
Die Trainerin dagegen fand ihn ganz und gar nicht amüsant - sie verengte ihre Augen zu Schlitzen, und warf laut und deutlich eine gemeine und sehr verletzende Bemerkung über mich in die Runde.
Ich verstummte sofort und fühlte mich gedemütigt und bloßgestellt.

Abends erzählte ich die Begebenheit meinen Eltern, und musste dabei ein bisschen weinen.
Mein Vater - für den Sport allgemein einen hohen Stellenwert hatte, da er selbst Sportlehrer war, und mich bis dahin sehr unterstützte - hörte sich alles an, und sagte daraufhin nur einen einzigen Satz:

"Du gehst da NIE WIEDER hin."

Und meldete mich auf der Stelle vom Training ab.
Und so ging ich seit diesem Abend nie wieder hin.



Ich weiß, dass heutzutage die meisten Eltern erstmal Gespräche führen würden, sich beide Seiten anhören "Man muss darüber reden, mit allen Parteien... vielleicht gab es ein Missverständnis, usw...", und versuchen, die Sache wieder hinzubiegen.

Die Entscheidung meines Vaters war dagegen eher drastisch (und auf jeden Fall endgültig, da gab es keine Diskussion!) - aber die Message, die dahinter war, brannte sich tief in mein Herz ein.
Seine Reaktion prägte mich mehr für mein Leben als alle Jahre des Sports zusammen - denn ich spürte in diesem Augenblick genau:

Nichts auf der Welt ist so wichtig, als dass man sich dafür respektlos behandeln lässt.
Keiner darf meine Würde verletzen.
Keiner darf auf mir herumtrampeln, oder mich demütigen.
Passiert es doch, dann muss ich da nie wieder hin.



Und genau das ist meine Liebesbotschaft an dich heute.

Schau, es gibt überall auf der Welt Arschlöcher.
Es gibt Menschen, die schlecht über dich reden, dich unter Druck setzen, dich respektlos behandeln, dich nicht genügend wertschätzen.
Um das schöne alte deutsche Wort zu nennen: sie ehren dich nicht.

Das wird es immer mal geben, und das braucht dich weder zu verwirren, noch zu verwundern.
Und das ist auch gar nicht deine Zuständigkeit.

Dein Zuständigkeitsbereich ist:
wie lässt du dich behandeln?
Was lässt du zu?
Wie wertvoll bist du dir selbst?
Als wie kostbar erachtest du dich?




- KEIN Mann auf der ganzen Welt ist so großartig, dass er auf dir herumtrampeln darf.
Kein Partner darf dich kleinmachen, dich vor anderen bloßstellen, seine Witzchen über dich reißen, oder dich unter Druck setzen.
Keine Beziehung auf diesem Planeten ist es wert, dass man dafür Demütigungen in Kauf nehmen muss: seien sie noch so subtil, versteckt, oder indirekt.
Kein Mann kann so gutaussehend/reich/attraktiv/sexy/angesehen/wasauchimmer sein, dass er dich von oben herab behandeln dürfte - und du darüber immer wieder hinweggesehen müsstest.

Eine Liebesbeziehung ist dafür da, dass man sich gegenseitig erhöht, inspiriert, ermutigt, pusht, und beflügelt (und nicht wegen lebensverändernden Sex, finanzieller Absicherung oder "damit man nicht einsam die Sonntage verbringt". Auch wenn das viele jetzt hart treffen wird ;)).
ERHÖHT, wohlgemerkt.
Und nicht erniedrigt.


- Kein Job des ganzen Planeten ist so wichtig, dass man dafür wie in einer Art moderner Sklaverei katzbuckeln muss - obwohl man genau spürt, dass man dem anderen nichts wert ist, und ständig von oben herab behandelt wird.
Von keinem Chef der Welt muss man sich beleidigen oder terrorisieren lassen.


- Keine Freundschaft ist so essentiell, als das man dafür ständige Zurückweisung oder Ablehnung in Kauf nehmen müsste.


- Keine "Respektperson" darf dich mies behandeln:
Kein Pfarrer, Pastor, Arzt, Lehrer, Chef, Elternteil, Erbonkel - NIEMAND AUF DER GANZEN WELT.



Jil sagte vor Kurzem zu mir:
"Mama, man wird immer nur so behandelt, wie man sich behandeln LÄSST."

Und für dich als Liebesbotschafterin gilt diese Wahrheit ausnahmslos.
Kein "Aber in dieser Branche MUSS man das so machen, sonst kommt man nicht weiter."
Kein "Aber so einen tollen Mann finde ich nie wieder."
Kein "Aber diese Person ist mir so wichtig, und außerdem hat sie auch gute Tage."



Du spürst GANZ GENAU, wenn man dich respektlos behandelt - das kannst du dir noch so schön reden, und Gegenargumente vorbringen - tief in deinem Herzen weißt du es.
Die Wahrheit ist:
du bist so kostbar und so einzigartig, dass KEIN MENSCH DER WELT deine Würde mit Füßen treten darf.

Du bist eine Botschafterin der Liebe, du hast die höchste Würde und den größten Stellenwert, der überhaupt möglich ist: 
ganz egal, ob du im Äußeren schon "etwas erreicht hast" oder nicht.
Keiner hat das Recht, auf dich herabzuschauen, nur, weil du noch jung bist, unerfahren, Hauptschule, Hausfrau, Ausländer oder mit einer alten Rostlaube umherfährst (willkürliche Aufzählung, die sicher nicht vollständig ist).


Du hast einen WERT.
Du hast eine WÜRDE.
Du bist voller Schönheit, Liebe und Stärke - egal, ob du selbst es bereits wahrnimmst, oder nicht.
Tief in dir drin ist dieser Schatz, deine Einzigartigkeit, die nur darauf wartet, sein Potenzial zu entfalten.



"Aber Joanna, ich werde einfach respektlos behandelt. Das passiert mir immer wieder!"

Ich sage dir etwas:
mich behandelt keiner respektlos.
Weder früher, als ich als sehr junge Mami mit 3 kleinen Kindern unterwegs war - und schon gar nicht heute.
Denn ich bin mir meiner Würde so bewusst, und schätze mich selbst so sehr, dass sich überhaupt keiner TRAUT, etwas in dieser Richtung zu sagen.
Wirklich wahr!

Und sollte es doch mal passieren, dann weiß ich genau: "Oha. Das hier ist kein guter Ort für mich."
Und das war's dann auch schon.
Ich gehe nie wieder hin - wie beim Sportunterrricht ;).

Und genau so machst du es ab heute auch.

Merke: wenn dich jemand nicht wertschätzt, dann wertschätzt er sich selbst in aller Regel auch nicht.
Aber das ist sowieso nicht deine Zuständigkeit.
Deine Zuständigkeit ist nur: du lässt das nicht zu.



"Aber Joannaaaaaaaa, mein Partner ist das kostbarste, was ich habe!"

Nein.
DU bist das Kostbarste, was du hast.
Deine Ehre und Würde sind un-an-tast-bar, ganz egal, wie sehr du denkst, nicht mehr ohne ihn leben zu können.
Gott schickt dich nicht auf diesen Planeten, damit du mit einem Arschloch zusammen bist, der dich in deiner Art beschneidet, weil er dir ständig sagt, wo du an dir noch "arbeiten" müsstest, dich klein macht, dich verunsichert, oder dich subtil unter Druck setzt und manipuliert.



"Aber Joanna, wenn ich mir das nicht länger in meinem Job bieten lasse, dann werde ich vielleicht gekündigt und erreiche meine Berufung nicht!"

Glaube mir, Gott hat viel, viel bessere und schönere Wege, dich in deine Berufung zu bringen - er braucht keinen Druck, Stress oder Sklavenhaltung dafür.
Der Weg zu deinem Traum führt NICHT über Selbstaufgabe, Selbstverleugnung, Demütigung oder Arschkriecherei.
Wenn Gott dir etwas ins Herz gelegt hat, was in dir brennt, wenn Er etwas Wunderbares für dich vorbreitet hat, dann wird Er auch dafür sorgen, dass es zustande kommt.
Der Weg dahin ist keineswegs frei von Herausforderungen, aber mit Sicherheit trampelt dabei keiner auf dir herum.



Du bist nicht auf dieser Welt, um es allen Recht zu machen.
Du bist nicht hier, um jedem zu gefallen.
Du bist nicht hier, um dich zu verbiegen, und anderen nach dem Mund zu reden.
Du bist nicht hier, um jemand anderen zufrieden zu stellen.

Du bist hier, um zu lieben, und dich lieben zu lassen: 
strahlend, stark und schön!
Jeder, der das erkennt, darf dich genießen.
Jeder, der das nicht erkennt, und es nicht wertschätzt - ist deiner nicht wert.

Aber den Schritt, dich nicht länger schlecht behandeln zu lassen, kannst nur DU gehen - keiner sonst wird ihn für dich tun, also kannst du dich auch hinterher bei keinem beschweren.


Habe niemals Angst, dich von Menschen zu trennen, die dir nicht guttun, und dich nicht wertschätzen.
Weder privat, noch beruflich.
Denn diejenigen, die dich wertschätzen, stehen bereits in den Startlöchern, und warten nur darauf, an deiner Seite die Welt zu erobern und ihre Träume zu leben.
Du wirst immer nur gewinnen, und nie verlieren.
Versprochen!



"Aber Joanna, ich kann mir das in meiner Situation nicht vorstellen!"

Dann musst du mir einfach in diesem Punkt vertrauen :).
Es gibt so viele wundervolle Dinge, die du dir nicht vorstellen kannst - und die trotzdem stimmen, also kannst du danach nicht gehen.

Auf dich wartet ein wunderschönes Leben, großartige Menschen und aufregende Projekte - du kannst ruhigen Gewissens auf alles verzichten, das dich davon abhält.
Das kannst du mir wirklich glauben.


Und jetzt sage:

"Jaaaaa, Frau Liebesbotschaft!"

#meineBrillezurechtrück


Liebesgrüße
Joanna


p.s. Den 1. Teil gab es bereits HIER.