Montag, 27. April 2015

Hinter den Kulissen des Modelalltags - Jils Bodyplan.




Diesen Post hat Jil für euch verfasst:
viel Freude beim Lesen!
Joanna




Vor wenigen Tagen wurde ich von einem italienischen Modelabel gebucht, sie fanden mich super und wollten mich auf jeden Fall haben. 
Oftmals gibt es vor dem eigentlichen Job noch ein Fitting, um alles ideal vorzubereiten.
Zunächst lief alles großartig, bis die verantwortliche Dame schließlich meinte, es handele sich um die "Runway Kollektion".
Da wurde ich kurz stutzig und wusste: "Okay, super. Ich kann mir direkt drei Rippen herausoperieren lassen."

Ich mache sehr viel Sport, ich ernähre mich sehr gesund, allgemein sollte man meinen:
ich hätte alle Vorraussetzungen, um diesen Beruf ausführen zu können.

Ich passe allerdings nicht mal mit meiner rechten Wade in eine Laufstegkollektion. 
Auch nicht mal in eine Größe größer. 
Nachdem mir eine zwei Nummern(!) größere Hose gebracht wurde, spannte diese immer noch an den Oberschenkeln. 






Zwei Tage später wurde mir der Job wieder abgesagt.

Ich bin, genau genommen, ein Übergrößenmodel. 
Ja, richtig. 
Was alle Welt als total normal und schlank einordnet, ist in diesem Business schon Abteilung Moppelchen. 
Ich bin kleine Hippo.
Ich gelte als "kurvig" - und in diesem Fall ist es ausdrücklich NICHT als Kompliment gemeint.

Ich werde in beruflichen Situationen wie die oben beschriebene mit Blicken totalen Entsetzens "niedergestarrt".
Alle sind total fassungslos darüber, wie ich denn bitte nicht da reinpassen kann, und was mir einfällt, so viel Masse zu besitzen. 
(Ja, das sind wirklich ihre Gedanken, völlig unverfälscht.)



Was stimmt nicht an diesem Bild?


Alle behaupten: 
doch, es gibt ihn, den perfekten Körper.
90:60:90, eine schmale Taille, schlanke Beine, einen runden Po.
Und damit erkennst du direkt, was davon nicht bei dir übereinstimmt.

Damit wir das Bild des perfekten Körpers nicht vergessen, wird uns immer, überall, und sehr detailliert bewusst gemacht, wie exakt er auszusehen hat. 
Blogs, Facebook-, Instagram-Accounts, Werbeplakate, wir sind umgeben von einem Bild des schönen Ideals der Zusammensetzung von Gliedmaßen.

Wie kommen wir nun dahin? 



1. Das Schönheitsideal.

Ein Ideal ist ein als höchster Wert erkanntes Ziel, eine Idee, nach deren Verwirklichung man strebt. 
Das Ideal lebt davon, unerreichbar zu sein: sonst wäre jede Aufmerksamkeit und jedes Staunen überflüssig. 
Denn damit wäre das Ideal außer Kraft gesetzt, und noch schlimmer - entlarvt als etwas Unechtes.

Unser Schönheitsideal entwickelt sich auf dem Fundament einer Branche, welche komplett realitätsfremd ist, Frauen in Kindergrößen steckt, und mit Photoshop alles herzaubern kann. 

Eine Scheinwelt, die komplett von sich eingenommen ist - wie in einer Blase.
Jeglicher Blick darüber hinaus ist ihr unmöglich und zuwider. 
(so erklären sich auch die entsetzen Blicke der Kunden, wenn ich in eine Size Zero-Hose nicht reinkomme - sie sind schlichtweg fassungslos.)

Was passiert weiter, wenn du nun Bilder aus der Produktion dieser Scheinwelt siehst? 

Ob bewusst oder unbewusst, sofort wird sich damit verglichen, bemängelt was nicht stimmt und überlegt, wie man dieses Ziel erreicht. 
Wie fühlst du dich dabei? 
Eigentlich nur schlecht. 

Unwillkürlich verspürt man ein ungutes Gefühl, erinnert sich direkt daran, was für Punkte auf dem "Dream-Body-2015" Plan bearbeitet und ab morgen durchgesetzt werden müssen. 


Hinter all diesem Fitness- und gesunde Ernährung-Wahn, den Motivationsseiten und "Inspirations-Bildern" steckt nur eins: 
Minderwertigkeit. 

Die Definition für Schönheit heißt demnach in unserer Welt: 
die Unterordnung einer Persönlichkeit gegenüber einer unerreichbaren Lüge.

Anders gesagt: 
sobald du zulässt, das dieser Gedanke dich beschäftigt und lebt, wirst du immer etwas Unerreichbarem nachrennen, während du auf der Strecke bleibst. 

Diese Energie wird dir immer einreden, nicht gut genug zu sein. 
Eine Stimme, welche dir sagt, das deine Beine noch Welteeeen von denen eines Supermodels entfernt sind.
Alles was hinter diesem Leitbild steckt, ist Betrug. 
Ein bearbeiteter Schein, eine zutiefst verdammende Unsicherheit, welche nur ein Ziel hat: dich mit Selbstzweifeln zu bombardieren.
Oder zumindest damit zu beschäftigen.

Diese Energie ist der Auslöser für Magersucht, Bulimie, Hänseleien in der Schule und klingelnde Kassen für Personaltrainer und Psychologen.


Was aus diesem Abschnitt hört sich für dich attraktiv an?
Nichts.
Wieso glaubst du es dann?
Weil du es nur so kennst.

Und ich finde, heute ist der ideale Tag dafür, diese Unwahrheit zu entlarven.



2. Das neue Bewusstsein deiner Selbst.

Wie wäre es also, wenn ich dir mal von der Realität erzähle?
Die braucht nämlich kein Bearbeitungsprogramm.

Du bist auf diese Welt mit einem perfekt funktionierenden Organismus gekommen. 
Dein gesamter Körper ist ein in sich geschlossenes System, ein exaktes Uhrwerk, das genau weiß was es braucht, um flüssig zu laufen.
Jeder kleinste Ablauf ist bis in Detail geplant. 
Du hast von Natur aus keine Problemzonen, wie denn auch? 
Deine DNA hat dafür keinen Platz vorgesehen.

Du bist absolut vollkommen, perfekt, wunderschön bis in die kleinste Zelle. Völlig einzigartig und nie zuvor so da gewesen!

Deine Hände hast nur du so, niemand anderes läuft mit diesen Beinen zur Arbeit, und keiner wird jemals so einen Bauch besitzen. 
Die Zusammensetzung aus Augen-, Haut-, und Haarfarbe ist von höchster Ästhetik und purer Brillanz.
Du wurdest dazu auserwählt, dich jeden Tag an diesem Körper zu erfreuen, nur du alleine.

Wieso verschwendest du noch einen Tag daran, dich in ihm nicht gut zu fühlen?

"Aber ich fühle mich nunmal unwohl mit meinen Oberschenkeln!"

- Sicher, du wirst auch ständig beschallt davon. 
Du kannst gar nicht anders, wenn du dich in dieser Welt bewegst. 
Alles, was du also tun musst, ist dir dessen bewusst zu werden, was die Wahrheit ist.

"Aber ich passe tatsächlich nicht in die Klamotten eines herkömmlichen Ladens?"

 - Richtig, jedes große Label produziert Massenware, welche nach einem Maß gefertigt ist.  Darin stehen Zahlen, nur Zahlen. 
Sie zeigen nicht an, wie viel du wert bist, oder in was für eine Schublade man dich stecken darf. 
Außerdem verkleinern viele Labels ihre Normalgrößen von Jahr zu Jahr (ist tatsächlich wahr).


"Aber ich werde ständig schräg angeschaut, oder höre mal hier oder da einen blöden Satz."

Was andere über dich denken, geht dich nichts an.
Nicht deine Zuständigkeit.



Meine Aufgabe an dich: 
für die nächsten 5 Wochen wirst du jedes mal laut "STOP!" rufen, sobald du einen negativen Gedanken gegenüber deinem Körper hast, oder dich mit jemand Anderem vergleichst.

Und mit diesem Stop, schmeißt du alles raus, was nicht die Perfektion deiner Selbst unterstreicht. 
Alles, was nicht mit deiner Schönheit zusammenpasst, hat genauso wenig in deinen Gedanken zu suchen.
Du lässt es ab jetzt ganz bewusst nicht mehr zu. 
(Nach den 5 Wochen erfolgreichen Rufens reicht ein kurzer Gedanke für die nächsten 49 Wochen ziemlich sicher aus, um sämtlichen Selbstzweifeln eine Abfuhr zu erteilen.)


Wenn ich wegen so eines Jobs doof angeschaut werde, weil die Stylistin nach einer größeren Nummer kramen muss, mache ich mir eines bewusst:

All das Negative, das hier mit meinem Körper assoziiert wird, hat nichts mit mir zu tun.
Die Anderen sind die, welche falsch liegen.
Sie sind die Verdrehten, sie müssten etwas an ihrer Einstellung ändern - es liegt niemals an mir (oder DIR)!
Ich bin voll purer Lebensenergie, Kraft, Power, Freude, Schönheit - das ist alles, was zählt.
Ich gehe gedanklich aus dieser Situation, ich bewege mich aus diesem verdrehten System, und hinterlasse nichts anderes als meine Freude.
Ich lasse nicht zu, dass mich diese Situation beeinflusst oder gar beeindruckt.
Denn: Ich bin wirklich gut in dem, was ich tue. 
Und das wird durchsickern, egal welche Nummer auf einem Etikett steht. 


Also: Du siehst nur noch den perfekten Körper, welcher dir geschenkt wurde, und in dem du leben darfst. 
Mit nichts anderem hast du noch etwas zu tun, jeder andere Gedanke ist reine Zeitverschwendung.

Anstatt dich auf den Vergleich mit andern Frauen einzulassen, kennst du nur noch den puren Genuss bei allem, was mit DIR zu tun hat.

Du redest dir nichts ein, sondern wirst dir nur deiner Selbst bewusst.
Das ist schon alles. 
Als würdest du dir jeden Morgen deinen Namen sagen, um ihn nicht zu vergessen.




3. Was hilft?

"Aber man kann ja immer noch Dinge optimieren, die Ernährung zum Beispiel!"

Jaaaa, es gibt schließlich eine große Anzahl an neuen Plänen, Diäten, Richtlinien, welche alle eingehalten werden sollten. 
Ab 15.00 Uhr keine Bananen mehr, abends keine Kohlehydrate, gaaaanz viel grünen Saft und Gemüse. 
Oder halt stop - war es nicht, kein Gluten bis 12.30 Uhr, Dienstags nur Kohlsuppe und morgens immer Smoothies? 
Bei den ganzen Experten kommt man schnell durcheinander, besser man hört direkt auf zu Essen und ernährt sich ab jetzt nur noch von Luft, auch wenn deren Fettgehalte noch nie weitgehend ermittelt wurden...

Was haben all diese Vorgaben gemeinsam?
 Du wirst sie auf die Dauer nicht einhalten. 

Es wird der Tag kommen, an dem du einknickst, aufgibst, an dem klasse Italiener vorbei läufst und dir die größte Portion Trüffel Pasta kommen lässt, welche dieser Laden je gesehen hat 
(Ist jemanden tatsächlich schon passiert... das Tiramisu soll die Verrückte auch noch verdrückt haben!)


Wie wäre es mal mit dieser Regel: du lernst ab heute, dein Essen wieder so richtig zu genießen und dabei kennst du kein schlechtes Gewissen.
Jeder Bissen, egal was es sein mag, isst du mit dem Bewusstsein, das du dir mal wieder was richtig Gutes gönnst - jeden Tag!

Was genau tut dir richtig gut? 
Eigentlich weiß das dein perfekt organisierter Körper ziemlich genau.
Er versteht, wann er satt ist, sobald er Vitamine will, und neue Energie schöpfen muss. 
All das wird er dir intuitiv mitteilen, und nur darauf musst du hören.

Dein Körper sagt dir Chicken Wings all day long?  
Geformt von deinem Umfeld kann dein Gehirn einiges anders gelernt haben: 
... Mama die einen immer gezwungen hat, alles aufzuessen, 
... der Alltag, der einem die Tiefkühl-Pizza näher gebracht hat, 
.... die Bequemlichkeit des Bringservices auf dem Sofa,
 - sicher hat deine Intuition da einiges verlernt.

Gar kein Problem, das verbessert sich stetig:
indem du dir wieder etwas mehr Zeit zum hinhören nimmst, und das mit den Vorwürfen hinter dir gelassen hast, findest du auch genau dorthin.

Dieses Körpergefühl kann zudem noch besser unterstützt werden, indem du aktiv wirst. 
Ich rede nicht von dem 10-Tage-Bikini-Size-Zero-Butt-Lift Programm, sondern nur von einer Art von Bewegung, welche dir Spass macht. 
Wie oft, wie lange, was genau und mit wem, das entscheidest alleine du. 
Trenne dich von dem Gedanken, einen exakten Weg einschlagen zu müssen, alles was zählt ist, dass du dir etwas Gutes tust.

Denn egal ob du eine Mahlzeit zu dir nimmst, oder unter einem Fitnessgerät schwitzt, du tust dir immer nur gut. 
Also sobald etwas zum Zwang wird, sich komisch anfühlt, nach Verzicht schreit, oder feste Regeln und Grenzen aufzeigt, dann ist das nicht mehr der Fall.




4. Der Plan.


Nun kannst du dich endgültig davon trennen, deinen gebundenen Körper aus dieser Lüge zu führen.
Du trennst dich von dem Gedanken, in eine bestimmte Größe passen zu müssen.
Verabschiede dich von der Angst, unattraktiv auf andere Männer zu wirken.
Lasse diese Last einfach hinter dir, die einen erdrückt, erstickt und immer das Gefühl gibt, nicht ausreichend zu sein.

Wenn du jetzt in einen Spiegel siehst, wird sich deine Schönheit zum ersten Mal offenbaren können. 
Erst mit dieser Freisetzung kannst du überhaupt begreifen, wer du bist und wie du aussiehst.

Verstehst du, alles was davor bemängelt wurde, hatte NICHTS mit dir zu tun. 
Du hast dich nie richtig gesehen, sondern immer nur diese verschobene, kranke Sicht auf deinen Körper gehabt, als wäre dein Spiegel beschlagen und schmutzig.

Jetzt ist dein Blick zum ersten mal klar, scharf und unbeeindruckt von äußeren Vorstellungen. 
Nun kannst du dich endlich komplett genießen, deiner Schönheit Ausdruck verleihen, sie ganz ausleben.
Damit beginnt etwas total Neues und Kostbares. 
Du erkennst dich jetzt. 
Alles was zu dir gehört und was dich ausmacht.


Du sonderst dich von der Definition dieser Welt ab - und findest damit zurück zu dem, was die ganze Zeit in deinem Spiegel zu sehen war.
Dir.

Und das ist das Schönste, was es auf dieser Welt gibt.

liebe Grüße
Jil




Samstag, 25. April 2015

Schönstes Sommerkleid + Kreafunk





Für alle, die den Sommer kaum noch abwarten können - oder ein edles und stylishes Geschenk für den Muttertag für sich selbst suchen: bei mir seid ihr heute genau richtig.

Hier in Santa Cruz ist nämlich vor Kurzem ein Paket aus Deutschland gekommen, voll mit schönstem Inhalt: 
darin befand sich nicht nur das perfekte Sommerkleid für mich, sondern Kopfhörer für uns alle!


Das Kleid habe ich heute auf seine Strandtauglichkeit getestet, und muss zugeben:
keins fällt so schön und leicht, und bewegt sich so anmutig im Wind wie dieses.

Nur noch flache Zehensandalen dazu, und ihr seid im Handumdrehen fertig für die Stadt, die vor Sommerhitze flirrt, für die Gartenparty oder für den Urlaub am Strand.
Die Struktur wirkt lässig und man braucht es nicht zu bügeln - die Größe lässt sich mit einem Bändchen im Rücken verstellen.

Es ist gleichzeitig entspannt und trotzdem irgendwie schick: I like!

























Übrigens: das Kleid hat eine Überlänge und ist somit ideal für alle großen Frauen!
Ich weiß, dass diese oft vergeblich nach passenden Kleidungsstücken suchen - das hier wird euch garantiert passen.
Ich selbst bin nicht so groß, und werde es unten etwas kürzen lassen, das macht die Schneiderin im Handumdrehen für ein paar Euro.


Wir sind hellauf begeistert von den wunderschönen und hochwertigen Kopfhörern von Kreafunk.
Das Design ist unschlagbar edel, die Farben sehr geschmackvoll gewählt und zusätzlich mit einem goldenem Rand versehen, und die Klangqualität außerordentlich gut.
Die Kopfhörer haben eine Bluetooth-Funktion (mit USB-Ladekabel), reduzieren die Außengeräusche (perfekt für's Flugzeug!), und spielen 14 Stunden am Stück eure Lieblingsmusik.

Ich finde, das dänische Label Kreafunk hat sich selbst übertroffen: die Hörer sind mit butterweichen PU-Leder bezogen und die Größe lässt sich verstellen.


Sie kommen in einer edlen Holzschachtel mit einem farblich passendem Reisebeutel: bei Villa Smilla findet ihr eine große Farbauswahl.










Danke für's Begleiten an unserem Hausstrand!
Auf den Bildern könnt ihr gut erkennen, wie windig es bei uns jeden Tag ist: nicht umsonst herrschen hier täglich ideale Bedingungen für Surfer.






Kopfhörer: Kreafunk via Villa Smilla
Kleid: Villa Smilla



Liebesgrüße
Joanna

Donnerstag, 23. April 2015

Meine Packliste: casual basics for traveling.




Als ich meine Koffer für Kalifornien packte, musste ich mich sehr einschränken, und habe von vornherein die meisten ausgefallenen Kleidungsstücke weggelassen.
Der kleine Berg, der übrig blieb, wurde noch mal kräftig reduziert.
Den Rest packte ich in meinen Koffer - nur, um festzustellen, dass mindestens die Hälfte davon nicht reinpasst.
Also noch mal aussortieren...
Das, was ich schließlich mitgenommen habe, sind absolute Basics mit einigen wenigen Highlights.

Das Beste daran: 
ich habe festgestellt, dass alles wunderbar zusammenpasst, ich unzählige Kombimöglichkeiten habe, und der Stil sowohl in den entspannten Surferalltag als auch in die Großstadt San Francisco passt.

Ich habe den Großteil meines momentanen Kleiderschranks für euch zusammengestellt: 
die entspannt-lässige Grundgarderobe passt nicht nur nach Kalifornien, sondern für alle, die auf Reisen ihr Gepäck generell sehr begrenzen müssen.

Gleichzeitig ist es eine tolle Basis für alle, die im Alltag eher casual unterwegs sind, und ohne viel Aufwand schick aussehen wollen.
Man kann damit stylish den Kinderwagen durch die Gegend schieben und einen Café Latte tragen.
Oder einfach nur die täglichen Einkäufe erledigen.

Das Wetter in Santa Cruz ist sehr wechselhaft und ähnelt in etwa dem süddeutschen Frühling - von wegen, "It never rains in California"! 
Teils kann es tagsüber wirklich kühl werden, aber meistens haben wir das schönste Strandwetter.






















Ich trage:
Mantel: Vero Moda (ich habe ihn etwas kürzen lassen bei der Schneiderin)
Jeans: Thrift Shop, ähnlicher Schnitt von Asos
Shirt: alt, ähnliches von Asos
Hut: Hallhuber



Meine ausgefallenen, bunten und eleganten Kleider, Glitzerhighheels und Jäckchen blieben alle in Deutschland - dafür packte ich in meinen Koffer....


-  jeweils  3 T-Shirts in derselben Farbe (schwarz, weiß und grau),
- 2 paar Boyfriend-Jeans, 
- 2 paar schmale, schwarze Hosen
- 1 schwarzen Blazer
- 1 Jeansjacke und 1 Jeanshemd, und 1 weißes Hemd,
- 1 Trenchcoat und 1 lässigen Mantel (den auf den Bildern) und eine helle, kurze Jacke,
- 2 Jeansshorts, 2 weiße Shorts und 2 dunkelblaue,
- 2 graue Kaschmirpullis, einen Kaschmircardigan und 1 Kapuzenhoodie
- 2 Streifenpullis
- 4 lässige Kleider
- 1 Pailettenrock (den habe ich HIER verlinkt)
- und einige Schuhe, Taschen, und 2 fast gleiche Hüte, die ich fast täglich trage.


Dazu noch 2 paar weiche Jogginghosen und ein paar weiße und graue Tops (zum Drunterziehen wenn es kälter ist, oder zur Shorts, wenn die Sonne scheint).
Et voila! 
Man ist immer perfekt angezogen - und ich würde sogar behaupten: fast überall auf der Welt.

Ihr könnt meinen Post also genauso gut als Packliste für den Urlaub benutzen - denn das eine oder andere habt ihr garantiert bereits im Schrank.










1. Basics in weiß.

Mein Tipp: kauft euch 2-3 wirklich schöne, gut geschnittene und etwas hochwertigere weiße T-Shirts:
die tragt ihr sowieso rauf und runter, und das Geld ist dort viel besser angelegt als in einem Abendkleid.
Außerdem würde ich etwas längere Ärmel tragen - die kann man problemlos hochkrempeln, wenn es wärmer ist, und es sieht gleichzeitig lässig aus.
Denkt an verschiedene Ausschnitte und kauft einige eine Konfektionsgröße größer als üblich: das ist der Garant für den entspannten, unangestrengten Look.

Dazu kommen weiße Shorts - gerne etwas hochgeschnitten, weil sie dadurch einen Tick eleganter wirken und somit mit einem grauen Tshirt sehr schön in die heiße Stadt passen.

Und ein weißes Hemd mit einer Jeansshorts kombiniert ist einfach zum Anbeißen!



5. Esprit
6. Opus
8. Kiomi




2. Basics in grau.

Kaschmir ist unschlagbar, weil er superleicht ist (Gewicht im Flugzeug!), und gleichzeitig wunderbar wärmt: ich kaufe am liebsten die Basics von Breuninger, weil die Qualität zu einem sehr guten Preis anbieten.
Dazu kommen T-Shirts mit V-Ausschnitt, 2 warme Hoodies (die von Superdry sind einfach die kuscheligsten) und ein lässiger, ungefütterter Trenchcoat.



4. Esprit
5. Mango (gibt es auch in hellgrau)



3. Basics in schwarz.

Ich bin an sich kein großer Fan von schwarz: aber an Kombimöglichkeiten ist es einfach unschlagbar, auch im Sommer!
Vor allem liebe ich folgende Kombi: eine Destroyed-Jeans, weißes Tshirt, schwarzer, taillierter Blazer  und weiße Turnschuhe.
Auch meine schwarzen Hosen trage ich an kühleren Tagen liebend gerne mit dem Jeanshemd oder einem grauen Top und der Jeansjacke darüber.
Schwarze, weitgeschnittene, locker fallende Shirts und Kleider sind ideal - ein paar Highheels und man ist perfekt für abends und für die Stadt.



3. Michael Kors (im dunklem Blau)
4. Mango
5. Apart




 4. Jeans, Ringel, und Khaki.

Unentbehrlich und jedes Jahr auf's Neue schön - ich habe meine Basics vor der Abreise etwas aufgestockt und eine große online-Bestellung gemacht.
Und das war gut so, denn - entgegengesetzt allen Ratschlägen  à la "Nimm nicht so viel mit, du wirst dort alles kaufen!" - war ich hier bisher kaum shoppen.
Die Outlets waren eher enttäuschend, und die Preise sind aufgrund der schlechten Tauschrate hoch. 
Außerdem haben meine Kids nicht so viel Lust, ständig durch die Läden zu ziehen, sondern halten sich lieber auf den Surfboards auf ;)).
Mein Bedürfnis nach großen Shoppingtouren hält sich bisher in Grenzen, denn ich bin auch so gut beschäftigt.

Das sind also die anderen Basics, die ich eingepackt habe.






1. Only
2. Mango
3. LTB
5. Mango



3. Gant
4. Mango
5. Diesel
6. GStar




5. Schuhe und Accessoires.

Erst diese machen alles komplett - und können im Handumdrehen ein Outfit von casual auf elegant verändern!

Die hohen Schuhe habe ich zwar dabei, aber sie kamen bisher fast gar nicht zum Einsatz, trotzdem verlinke ich ähnliche für euch, falls ihr gerne abends mal etwas eleganter unterwegs sein wollt.
Weiße und graue Turnschuhe und flache Ballerinas mit Spitze trage ich dagegen fast ständig.

Mein Rat:
nehmt eine große Tasche mit, wenn ihr eine längere Zeit verreist.
Meine begleitet mich täglich zum Strand und auf den Farmer's Market - die große, weiche Clutch habe ich dagegen immer in der Stadt dabei.







5. Asos
6. Mango
7. Mango
8. Vans
10. Topshop
11. Topshop (gibt's auch in weiß)
12. Vans








Und wem das alles zu viele Basics waren: 
natürlich habe ich eine Handvoll neue Favoriten für die Frühjahr- und Sommersaison - diese verrate ich euch aber ein anderes mal.

Danke an Nicole Adler für die wunderschöne Zeichnung!



Liebesgrüße
Joanna