Dienstag, 30. September 2014

A great love story.






Die Liebesgeschichte zwischen mir und dem Schwarztee reicht lange zurück.
Ich vermute stark, dass ich mit Schwarztee abgestillt wurde - zumindest bekam ich ihn schon als ganz kleines Mädchen täglich zu trinken.

Wie jedes Liebespaar haben wir beiden über die Jahre einige Macken und Eigenheiten entwickelt und sind gemeinsam durch Höhen und Tiefen gegangen.





Es sind natürlich intime Details, die nur uns zwei etwas angehen - aber ausnahmsweise lasse ich euch heute an unserer Liebe teilhaben:





1. Ich starte meinen Tag mit 2 Tassen English Breakfast - die erste trinke ich, kurz nachdem ich das Frühstück der Kinder zubereitet habe.
Ich sitze auf dem Sofa und schaue ihnen zu, während sie die letzten Sachen für die Schule packen (und wenn ich ganz viel Glück habe, muss ich keinen Zettel suchen, den sie heute unbedingt unterschrieben zurückbringen mussten, gestern lag er doch noch da?), die Tasse wärmt meine Hände, der Tee hat die perfekte Trinktemperatur.









2. Stichwort perfekte Trinktemperatur: 
sofort, nachdem der Tee fertig gezogen hat, muss er abkühlen - so bleibt der Geschmack ganz weich und mild.
Ich kann unmöglich warten, bis er von selbst abkühlt: erstens dauert es gefühlt Stunden, zweitens bildet sich womöglich am Rand der Tasse ein Belag, der nicht schön aussieht, drittens ist er dann vielleicht bitter.

Deshalb brauche ich stets 2 Tassen: 
in die eine Tasse wird kaltes Wasser gefüllt - kurz warten - das Wasser auskippen - den heißen Tee in die gekühlte Tasse umfüllen - die heiße leere Tasse mit kaltem Wasser füllen - wieder kurz warten - auskippen - den Tee umfüllen, usw. - wir verstehen das Prinzip?
Nach ca. 4- 5 mal umfüllen ist die Trinktemperatur PERFEKT.

Ja, mir ist bewusst, dass jetzt alle denken, wir seien Freaks - aber ihr wisst doch gar nichts!
Der Tee und ich: wir kennen es seit Jahrzehnten nicht anders, und wollen das beide auch keinesfalls ändern.

Also zumindest hat er noch nie was gesagt.









3. Ohne seine Begleitung schmeckt mir keine Torte oder Kuchen - kein Scherz!
Selbst, wenn es mein Lieblingskuchen ist: ich kriege nicht einen Bissen herunter, bis sein Duft in meine Nase steigt und ich seine herbe Süße schmecke.

Der Tee weißt meine Treue zu schätzen, und belohnt sie mit seiner angenehm anregenden Wirkung.








4. Stichwort Treue:
vor ca. 1 Jahr hatte er starke Probleme mit der Eifersucht - zunächst hoffte er auf eine flüchtige italienische Affäre, dann fürchtete er, dass der Espresso nach vielen Jahren der Zweisamkeit einen Keil zwischen uns treiben könnte.
Inzwischen aber hat er sich beruhigt: die beiden reden zwar weiterhin nicht miteinander, tolerieren sich aber stillschweigend.

(als es eine Zeitlang ganz schlimm war, versicherte ich ihm, dass der Espresso auf jeden Fall den kleineren... die kleinere Tasse hat. DIE KLEINERE TASSE!)










5. Um fair zu bleiben:
auch ich bin nicht frei von emotionalen Allüren.
Die einzige (!) Situation, in der ich wie eine zickige Furie reagiere, ist der Moment, in dem mein Mann meine Tasse nimmt, und sie ohne zu fragen (die Antwort würde nämlich IMMER "nein!" lauten) halb leer trinkt.

Und NEIN, er kann mir keinen neuen Tee kochen - denn dann hätte dieser nicht sofort die perfekte Trinktemp... siehe Punkt 2.

Übrigens: obwohl ich wirklich sauer werde, macht mein Mann es immer wieder.
Seit Jahrzehnten.
Ich sollte über eine Trennung nachdenken.

Also nicht vom Schwarztee, versteht sich!






6. Wie es oft in einer langjährigen Beziehung ist:
unsere Liebe war zwar beständig, aber von Aufregung konnte keine Rede sein.
Halbherzig probierte ich neue Sorten aus, doch keine brachte frischen Wind in unser Liebesleben.

Und dann schlug plötzlich der Blitz ein - völlig unerwartet und wie aus heiterem Himmel entflammte unsere Liebe auf's Neue in einer kleinen, aber feinen Abteilung des KaDeWe in Berlin.
Meine Geschmacksnerven erlebten ein Highlight nach dem anderen, und mir wurde klar:
das ist es, wonach ich immer gesucht habe.






7. Seit diesem Tag ist mir kein Aufwand zu groß, und kein Preis zu hoch:
voller Vorfreude öffne ich die formschönen Metalldosen, und versenke als erstes meine Nase darin.
Ich atme das natürliche Aroma des biologisch angebauten Tees, und lasse die ganzen Blätter in den Sieb rieseln.
Während ich das Wasser darüber gieße, erfüllt der Duft bereits die Küche.

Jeden Nachmittag probiere ich eine neue Sorte Schwarztee aus - keine einzige davon hat mich bisher enttäuscht.
Ich genieße und lasse mich von ihm verwöhnen, wir beiden erleben so intensive Zeiten wie nie zuvor - der Geschmack belohnt den Aufwand der "loser Tee"-Zubereitung bei Weitem!

Ich fühle mich wie ein frisch verliebter Teenager, der am liebsten stündlich ein Selfie mit seinem Schatz posten würde und gleichzeitig wie ein Missionar auf Kreuzfeldzug, der jedem versichern muss, dass Teetrinken dieser einen Sorte das einzig Wahre sei.
(Und wer das nicht bejaht, der hat das Heil einfach noch nicht erkannt.)




Zusammenfassend kann ich sagen:

Mit Schwarztee verbinde ich das, was viele andere mit Kaffee verbinden: 
Extremen Genuß. 
Auszeit. 
Ein schönes Ritual, auf das man sich täglich freut.
Einen langjährigen treuen Partner an meiner Seite.


Und an dieser Stelle danke an Kusmi, die - ohne es zu wissen - das Feuer in unserer langjährigen Liebesbeziehung neu entfacht haben. 







Bezugsquellen:
Teegläser (liegen perfekt in der Hand, und verfälschen nicht den Geschmack des Tees wie manchmal Keramik, halten die perfekte Trinktemperatur lange): Räder
Teeei mit Porzellananhänger: Räder
Tee: Kusmi




Liebesgrüße
Joanna


p.s. 
Ich habe bisher einige Schwarzteesorten von Kusmi ausprobiert - und finde sie ausnahmslos großartig.
Die Qualität ist so überragend, dass man nie mehr einen Supermarkttee trinken kann.

Wer allerdings lieber grünen Tee trinkt, dem würde ich eher Lov tea empfehlen - der Qualitätsstandard ist derselbe, aber meine beiden Töchter bevorzugen diesen.




Montag, 29. September 2014

Zeit für Familien.





Auch wenn der übliche Tagesbetrieb einer Familie viel Zeit in Anspruch nimmt - ohne Essensbeschaffung, Wäscheberge und Zahnarzttermine geht es nicht.
Und je größer die Familie, umso mehr gibt es zu erledigen.

Damit das Ganze nicht zu einer routinierten organisatorischen Pflichterfüllung verkommt, nehme ich mir immer wieder bewusst eine Art "Auszeit" mit den Kindern.
Das ist meistens nichts spektakulär/außergewöhnliches - einfach eine gemeinsame Sache, bei der alle dabei sind, und einander genießen können.

Ich war noch nie eine "Spiele-Mama" (bei Playmobilfiguren-Dialogen langweile ich mich zu Tode) - aber gemeinsame Aktionen und Erlebnisse machen mir sehr viel Spaß.

Das sind zum Beispiel....





1. Picknicks.

Ob nachts, am See, im Park oder einfach tagsüber nach der Schule statt dem Mittagessen.

Als die Kinder noch kleiner waren, kaufte ich einmal abends Brezeln und Würstchen, packte warme Decken, Kissen und viele große Windlichter ein und fuhr mit ihnen in den Schlosspark, um ihnen dort im Kerzenschein Kinderbücher vorzulesen.

Manchmal fülle ich das Essen, dass ich bereits zubereitet hatte, einfach nur in Gläser und Behälter, und erklärte allen, dass wir jetzt wegfahren, und damit ein Picknick machen.

Ich kann mich an kein einziges mal erinnern, an dem nicht alle begeistert gewesen wären - die Kinder machen es bis heute sehr gerne mit.












2. Spontane Feste.

Es kommt nicht selten vor, dass wir mittags beschließen, dass abends ein Lagerfeuer stattfindet.
Oder morgens, dass wir am nächsten Tag ein Sommerfest feiern.

Einfach so, ohne einen speziellen Anlass oder Geburtstagsfeier, ohne perfektem Catering oder Ausstattung - alles, was wir brauchten, ist Spontaneität und Kreativität.

Zugegeben, das ist teils ein enormer zusätzlicher Aufwand - und für berufstätige Mamis sicher zeitlich kaum machbar.
Ich aber war daheim, und hatte selbst sehr viel Spaß dabei, so etwas auf die Beine zu stellen.

Über die Jahre kamen auf diese Weise viele schöne Erlebnisse zusammen:
wir gestalteten Zelte aus großen Stoffplanen im Garten, machten Schnitzeljagd im Wald (die Hälfte der Schnitzel liegt dort immer noch - die fanden wir leider nie mehr wieder.), bastelten kleine Flöße und ließen sie an Teichen schwimmen, und bauten große Nachtlager aus Matratzen für Übernachtungsparties.

Ich hatte früher weder einen Blog, noch hätte ich die Zeit gehabt, es fototechnisch zu dokumentieren - aber einige der späteren haben es dennoch auf den Blog geschafft, wie zum Beispiel das Sommerfest, das Apfelfest, die Pizzaparty oder das Fest, als Noelle 5000 Tage alt wurde ;).

Alles sehr wichtige Anlässe eben.














3. Museen und der Zoo.


Klassiker eben.
Mein Tipp: beides antizyklisch besuchen - also möglichst unter der Woche in den letzten 2 Stunden vor der Schließung - und nur wenig besichtigen, das dafür aber ausgiebig.

Damit habt ihr eine fast private Atmosphäre, könnt euch z.B. eine Stunden lang nur Schmetterlinge anschauen, und es entstehen die schönsten Momente.










All diese Aktivitäten sind relativ einfach umzusetzen - was ist aber, wenn man eine schöne Idee oder gar einen Traum für ein Familienprojekt hat, der etwas größeren zeitlichen Aufwand oder spezielles know-how benötigt?


Da habe ich heute einen wunderbaren Tipp:

Ab September hat hohes C die Initiative "Zeit für Familien" gestartet - darin realisiert die Marke größere und kleinere Familienprojekte, die sie mit einem Team von Fachleuten unterstützt.

Die im Jahr 2013 von der Firma selbst in Auftrag gegeben Studie hat nämlich ergeben, dass Eltern sich vor allem mehr gemeinsame Zeit mit den Kindern wünschen - und genau diese Zeit will hohes C mit der schönen Aktion den Familien schenken!
Das soll in Form von gemeinsam realisierten Projekten stattfinden, die einen bleibenden Wert hinterlassen - und andere Familien damit inspirieren.

Ihr wolltet schon immer einen großen Familientisch bauen? 
Einen alten Wohnwagen für den nächsten Familienurlaub renovieren?
Oder ein Baumhaus im Garten aufstellen?
Oder habt ihr eine ganz andere Idee?

Dann macht doch mit und bewirbt euch mit eurem Projekt bei hohes C - mit etwa Glück und Hilfe von "Zeit für Familien" werdet ihr eine bleibende Erinnerung geschaffen haben.




HIER geht's zur Aktion.
Und noch ein nettes Video, welches diese ankündigt:








Habt ihr bereits ein Projekt im Sinn?
Und was unternimmt ihr gerne, um dem Alltagstrott zu durchbrechen?

Erzählt es mir in den Kommentaren!


Liebesgrüße
Joanna



Samstag, 27. September 2014

Liebesbotschaft Basics IV: Luxus - Pullover!






Ich freue mich unendlich, euch das neueste Kaschmirtraumteil aus dem Hause Liebesbotschaft Basics vorstellen zu dürfen:
diesmal ist ein Luxus-Pullover!





Ich habe mich für ein Kleidungsstück entschieden, welches man ohne viel Aufwand elegant und lässig stylen kann - es ist bequem UND schick zugleich.

Ihr könnt es upgraden, indem ihr eine Lederhose oder einen schmalen Bleistiftrock dazu kombiniert.
Seid ihr tagsüber formeller unterwegs, werdet ihr es kaum abwarten können, nach Feierabend in diesen Pulli zu schlüpfen - zu 100% aus feinsten, mehrfädigen, sehr hochwertigen Kaschmir in Italien individuell nach Vorgabe gewebt, schmiegt er sich so angenehm an die Haut wie eine Umarmung - ist federleicht und wärmt so gut wie nichts anderes.


Der Pullover hat einen etwas längeren Schnitt - auf den Fotos habe ich ihn vorne in die Hose gesteckt, aber die Gesamtlänge sieht ihr hinten.









Das Besondere daran: durch die Kellerfalte im Rücken wirkt das Ganze sehr feminin und elegant, es fällt wirklich wunderschön, um weit um die Hüfte - wie eine leichte A-Linie!
Er sitzt figurbetont, wo er soll (oben an den Schultern), und fällt lässig, wo er darf (an der Taille, Hüfte).

Rechts unten eine dezente handgestickte Pailletten-Applikation, besonders schön für Frauen, die Schmuck und Accessoires eher reduziert einsetzen.
Ich trage sehr gerne nur eine Uhr bei meinen Outfits, und dieser Pulli ergänzt den Look perfekt.







Wer bereits ein Kaschmirtteil von mir besitzt, wird diesmal einen Unterschied merken:
der Pullover ist aus einer dichteren, noch wärmeren Kaschmirqualität gewebt worden.
Wer so viel friert wie ich, wird über die Herbst- und Wintermonate richtig glücklich damit werden!






Ideal für die sonnigen, kalten Nachmittage unterwegs - perfekt für Kuschelabende daheim - und ein must-have im Winter.

Für alle, die mal etwas anderes als grau wollen:
den Pulli gibt es auch in einem zarten soft-rosé (kein Babyrosa!) - diese Farbe ist invielen Frühjahrskollektionen namhafter Designer zu finden.
Am besten kommt sie mit schwarz und dunkelblau zur Geltung.





Den Liebesbotschaft Basics - Kaschmirpullover findet ihr bei Bam und Bini.
Und in soft-rosé HIER.

Die Stückzahl ist wie immer limitiert.

(meine Hose ist maßgefertigt, und zwar nach dem Vorbild von Gucci. Eine günstigere Lederhose in braun gibt es z.B. bei Breuninger).



Ich bin sehr gespannt, wie er euch gefällt!
Und wie immer nehme ich gerne eure Wünsche an, welche Teile ihr euch in der Zukunft wünschen würdet.

Und zum Schluss einen Kuss!


Liebesgrüße
Joanna



Donnerstag, 25. September 2014

Maisbrot.





Heute habe ich nur ein schnelles Rezept für euch:
für alle, die nicht so gerne die klassischen Butterbrote in der Lunchpause essen, ist dieses Maisbrot vielleicht eine gute Idee?

Es ist supereinfach in der Zubereitung, geht schnell, und hält sich einige Tage lang frisch.

Eine sinnvolle Alternative als Pausensnack für die Schule - falls eure Kinder schlechte Esser sind, probiert doch mal dieses aus, durch den Maismehlanteil schmeckt man das herbe Vollkornmehl nämlich kaum heraus.
In Streifen geschnitten, Gemüsestifte, frisches Obst und ein paar Nüsse dazu - fertig!





Maisbrot
(Menge für eine Auflaufform ca. 20x30):

100g Polenta oder Maismehl
50g Vollkornmehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
150ml Milch
160g Joghurt
40g Butter (flüssig)
50g ger. Käse (Gauda, o.ä.)- als Option, man kann es auch ganz weglassen


Den Ofen auf 190° vorheizen, die Auflaufform einfetten.
Die trockenen Zutaten vermischen.
Das Ei, die Milch und den Joghurt verquirlen, zu den trockenen Zutaten geben.
Zum Schluss die flüssige Butter unterrühren, alles in die Form füllen, und ca. 30 Min. backen.
10 Min. vor der Ablaufzeit mit Käse bestreuen (wer mag, kann noch ein paar Kräuter wie Petersilie oder Oregano untermischen).







Das Brot hält sich in Pergamentpapier eingeschlagen ca. 1 Woche, ist aber meist viel schneller aufgegessen.
Ihr könnt es auch wahlweise in etwas Butter und Olivenöl in der Pfanne ausbacken, und mittags oder abends zu einem Salat genießen!


Liebesgrüße
Joanna

p.s. 
Wollt ihr dieses Brot halb verkohlt und steinhart:
einfach zum Mann sagen: "Schatz, ich gehe kurz einkaufen - nimm das Brot in 5 Minuten aus dem Ofen. Damit du daran denkst, habe ich dir einen Wecker gestellt!"

Für euch getestet.


Mittwoch, 24. September 2014

Ready, Set, Herbst! mit: dem Cardigan.






Heute verrät meine Tochter Jil euch ihre persönlichen Stylingtipps für den Herbst - viel Spaß beim Lesen!
Joanna












Gerade noch im Sommermodus, ist plötzlich schon Mitte September!

Dabei freue ich mich besonders auf die neue Jahreszeit und möchte dieses mal meine heiß geliebten Favoriten mit euch teilen:
einige Kleidungsstücke, welche ich schon letztes Jahr gerne getragen habe, genauso wie ganz neue. 
Alles Klamotten, auf die man sich so richtig freuen kann, die im Kleiderschrank hängen und laut "Trag mich!" rufen.








Das Wetter der ersten Herbsttage ist gerne etwas unberechenbar. 
Morgens frisch, dann vielleicht etwas warm, ab und zu zieht es.

Mein perfekter Begleiter hat sich da schnell heraus kristallisiert und steht mir kuschelig und wärmend zur Seite: der Cardigan.

Völlig Hals über Kopf habe ich mich in eine raffinierte Schönheit von Boss Orange verliebt, seitdem sind wir ständig miteinander unterwegs. 
Der Schnitt ist außergewöhnlich, es wirkt als hätte man zwei Jacken übereinander an. Jedes Outfit bekommt mehr Schichten und Tiefe, man wirkt direkt "angezogen" (das Englische "put-together" trifft es genau). 
Das unterschiedlich gestrickte Material unterstreicht diesen Effekt, das schöne Detail der großen Sicherheitsnadel rundet das Ganze ideal ab. 
Dafür habe ich ein paar Go-to Looks, die immer funktionieren.








1. Cardigan von Boss Orange
2. Top von Topshop
3. Superslim Jeans Noisy Mai
4. Nagellack von OPI
5. Stiefeletten von Pack Gil
6. Tasche von Mango
7. Armband von Guess
8. Armband von Guess








1. Cardigan von Boss Orange
2. Bluse von Stefanel
3. Schmale Jeans von Best Mountain
4. Duft von D&G
5. Stiefeletten von Buffalo
6. 2jours von Fendi
7. Uhr von Nixon
8. Ring von Bronzeallure








2. Clutch von Asos (leider schon ausverkauft), ähnliche HIER.
3. Jeans von Pepe
4. Lipbalm Minted Rose
5. Slipper von KMB
6. Bluse von Topshop
7. grobe Halskette von Asos
8. Pfeilanhänger-Halskette von Asos







Darüber hinaus soll dich jeder meiner Posts in diesem Herbst auf neue Ideen und Gedanken bringen.
Ich werde jedes mal einige meiner Eindrücke teilen: lese sie durch und zieh heraus, was dich inspiriert!



1. Investiere nur in Hammer Teile!

Sprich mir laut nach: 
"Hiermit unterlasse ich jeden "Ach-ich-nehm's-mal-mit"-Kauf."
Fange wieder an, auf dein eigenes Bauchgefühl zu vertrauen, und lass dir alle Zeit der Welt beim Shoppen. 
Liebst du diesen Pulli? 
Oder ist er nur ganz nett? 
Womit wirst du ihn kombinieren? 
Wann kannst du ihn immer tragen?

Ab jetzt kommt nur noch mit nach Hause, was WOW ist. 
Du musst es aus dem Schrank nehmen und dich jedes mal freuen, weil es so ein wunderschönes Teil ist.
Wer sämtliche Frust- und Mal-eben-Lust Käufe streicht, steht plötzlich mit einem ganz anderen Budget da.

Du findest diesen Herbst, eine PERFEKTE Tasche, einen PERFEKTEN Schal und die PERFEKTEN Schuhe.
Ob im Laden oder vielleicht sogar in deinem eigenen Schrank, hinter Oberteil "Naja" und Jeans "die sitzt nicht ganz so richtig, aber vielleicht mit Gürtel".



2. Lass dich neu inspirieren!

Laufe mit offnen Augen durch die Welt. 
Ein guter Freund meinte vor ein par Tagen zu mir:
"Jil, du musst jeden Tag durch die Straßen laufen, als würdest du sie heute zum ersten Mal sehen."

Gönne deinem Gehirn ein wenig Jogging und verwöhne dich mit neuen Eindrücken, wie Filme, Museen, Essen, usw usw. 
Alles was du noch nicht gesehen, gegessen, gehört hast, setzt du jetzt in die Tat um.

Auch in deiner Garderobe darf etwas frischer Wind wehen.
Ich hab diesen Monat ganz neue Farben und Materialien für mich entdeckt. 
Gelbtöne und Grau finde sind sehr interessant, verschiedenes Leder und feiner Strick.

Lass neue Schnitte und Silhouetten auf dich wirken und probiere mal was ganz anderes aus. Das bedeutet nicht, das jeder jetzt sofort raus rennt und seinen alten Sachen verbrennt!
Es geht nur darum, alles um dich wieder neu zu betrachten.
Du wirkst ganz erschrocken sein, was ein kleines bisschen Veränderung schon für deinen Herbst Look tut. 
Das Beste - du bestimmst ihn ganz individuell.







Und jetzt bin ich neugierig: Habt ihr schon ein WOW Teil für den Hebst gefunden?
Oder gibt es etwas, das ihr unbedingt haben müsst/wollt?
(Falls nein - nochmal durchlesen und morgen früh in aller Frische kommentieren ;-). )


liebe Grüße
Jil

p.s. Die schöne Zeichnung kommt von Nicole Adler, vielen Dank dafür!






Dienstag, 23. September 2014

All time favorites.




Am Sonntag bummelten Noelle, ihre Freundin und ich über den großen Flohmarkt in Stuttgart - und als ich einen alten Pelzmuff in der Hand hielt, sagte ich:
"Schaut, für dieses Ding interessiert sich gerade kein Mensch. Falls Chanel aber beschließt, seine Models nächste Wintersaison über den Laufsteg mit Muffs zu schicken, werden alle auf einen Schlag Muffs soooo hot finden. Verrückt, oder?"

Uns wurde klar: einerseits sind Trends sind wunderbar, denn sie machen Spaß, erweitern den Horizont (weil man z.B. dadurch herausfindet, dass einem andere Dinge auch stehen, schmecken oder gefallen) und regen die Phantasie an.

Andererseits findet man im Laufe der Zeit seine Lieblinge heraus - Dinge, die alle Trends überdauern, und jedes mal auf's Neue einfach schön sind - ungeachtet der aktuellen Mode, ganz egal, was gerade "in" ist.
Und das ist gut so!

Das gilt sowohl für Mode, als auch für Interior und deckt sogar den Foodbereich ab.
Manches liebt man jedes Jahrzehnt gleich - völlig unbeeindruckt der momentanen Mode.

Vieles ändert sich, weil man sich weiterentwickelt und Neues ausprobiert - und einiges bleibt und wird zum Markenzeichen.




Wollt ihr meine Lieblinge aller Zeiten wissen?

Fashion:

1. Weiße Sneakers.
Trage ich, seitdem ich denken kann.
Jede andere Farbe fühlt sich für mich... unpassend an ;).
Die Form darf sich etwas ändern, aber die Farbe bleibt: Sneakers müssen für mich weiß sein.
(ja, ja, ihr dürft schimpfen, ihr Kids mit euren bunten Turnschuhen, Jil allen voran - ist mir so egal!)


2. Weiß/blau geringelt.
Ich kann mich an keine Saison erinnern, während der ich keine maritim gestreiften Oberteile getragen habe - manchmal als Kleid, manchmal als Shorts, manchmal als Blazer.







Interior: 

1. Stativlampen bin ich seit über einem Jahrzehnt treu.
Jil hat diese Vorliebe übrigens geprägt - ihre erste haben wir gemeinsam auf einem Berliner Flohmarkt entdeckt.
Ich habe noch mehr davon, aber da ich nicht alles voll stellen möchte, müssen wir umziehen (Muahahaaaa...).

2. Ein Raum ist für mich nicht komplett ohne ein Geweih!
Ich liebte diese lange, bevor sie "in" waren (und vielleicht sind sie jetzt schon wieder durch?), und mag sie - sparsam eingesetzt - auch noch heute sehr, sehr gerne.


3. Oh, und gerade noch eingefallen:

ich bin "weiße Stoffsofas-Fraktion" seit 16 Jahren, und will bis heute keine andere Farbe.






Food:

1. Nichts kommt an einen guten Schwarztee am Nachmittag ran.
Damit kann man mich sehr, sehr glücklich machen - schon immer.

2. Ich habe kein Lieblingsgericht aller Zeiten, denn ich liebe jedes gute Essen, und meine Faves ändern sich ständig: aber mit Süßkirschen und frischem Steinofenbrot mit Kruste kriegt man mich auf der Stelle.
Besser als alles auf der Welt - und seit Jahrzehnten meine absoluten Favoriten.






Vollkommen trendresistent bin ich übrigens gegenüber Leggings, Tattoos und Aperol Spritz.


So, und jetzt ihr!
Was liebt ihr SCHON IMMER, und zwar ganz egal, ob es Trend ist, oder nicht?
Und welcher Trend geht für euch gar nicht?


Liebesgrüße
Joanna
(nächsten Winter vielleicht mit Muff unterwegs. Knihihiiiiii...)