Mittwoch, 30. Juli 2014

My personal tips for having the best time of your life with Toddlers.




Als ich gestern fragte, ob ihr Lust darauf hättet, dass ich eine kleine Reihe für die Mamis mit Kleinkindern auf dem Blog zeige, antworteten einige der Leserinnen mit ganz konkreten Fragen und Vorschlägen.

Das finde ich großartig, denn ich bin gedanklich schon ein bisschen weg von dieser Zeit - kann aber mit Sicherheit einigen von euch neben handfesten Tipps jede Menge Ermutigung und Inspiration weitergeben!
Und zwar auch über die Basteltipps hinaus ;).

Natürlich wird euch das eine oder andere bereits bekannt vorkommen - vieles wurde schon tausendfach vermittelt - nicht umsonst biegen sich die Regale vor Erziehungsratgebern.
Ich weiß aber, dass ich dir trotzdem helfen kann:
denn neben dem geschriebenen Wort gibt es von mir auch die passende Energie dazu!

Du musst dir also - wie schon bei den anderen Inspirationsposts - nicht alles genau merken oder gar aufschreiben und "an dir arbeiten".
Du "saugst" mich einfach auf und vertraust, dass in dem Moment, in dem du meine Worte liest, sie dich bereits verändern.
Stück für Stück.
Und genauso wird es dann sein, wirst schon sehen!



Was würde ich Mamis von kleinen Kindern also auf den Weg mitgeben?




1. Lass dich auf die Situation ein.


Du kannst mit Kindern die schönste Zeit deines Lebens haben - oder die anstrengendste.
Und das liegt ganz alleine bei dir.
Du entscheidest.

Die Jahre mit Kleinkindern sind ANDERS, aber nicht weniger schön.
Sie sind ANDERS.
Einfach ANDERS SCHÖN.

Also lasse dich darauf ein!
Gib dich dem Rhythmus deiner Kinder hin, entdecke ganz neu die Faszination, die von ihnen ausgeht (kleine Kinder sind sowieso von allem fasziniert, da steigst du einfach mit ein), treffe innerlich eine bewusste Entscheidung:
"Ich werde die schönste Zeit haben, die nur möglich ist."

Das Leben mit kleinen Kindern ist aufregend, abenteuerlich, unterhaltsam, spontan, fantasievoll, erfüllend, kreativ und vor allem: intensiv.

Du kannst natürlich aber auch finden, dass es anstrengend, sorgenvoll, kompliziert, stressig, nervtötend, dich in deiner Freiheit beschränkend, dich überfordernd, dich alles kostend, dich bis zur Erschöpfung treibend ist.

Es liegt ganz bei dir!
Es liegt nicht an den Kindern!



"Aber Joanna, du kennst meine Situation nicht..."

Ich wiederhole:
es liegt ganz bei dir!
Wenn DU dich entscheidest, dass du eine großartige Zeit hast mit deinen Kindern, dann wirst du diese haben!
Ich verspreche es!
DU triffst die Entscheidung, und dann wird auf einmal alles Schöne ganz viel Bedeutung haben - und alles Anstrengende völlig unwichtig sein.
Ist echt so!

Dann wirst du die anstrengenden Dinge gar nicht so schlimm finden - bzw. sie innerhalb von kürzester Zeit wieder vergessen haben.
Und nur das Schöne und Kreative wird im Vordergrund stehen - und du wirst es auch tatsächlich so empfinden!
Vielleicht nicht sofort - aber Schritt für Schritt.
Und vielleicht nicht jede Sekunde des Tages - aber immer öfter.
Du kannst mich wirklich vertrauen!


Wenn mir manchmal die Mamis erzählen, was sie bewegt und stresst, dann kommt es mir zwar als Situation bekannt vor, aber ich habe in den meisten Bereichen eine ganz andere Wahrnehmung.
Ja, das war bei uns auch so - aber das hat mich kaum gestört.
Oder ich fand es eben nicht so tragisch.
Oder ich habe mich überhaupt nicht damit beschäftigt, und stattdessen auf etwas Schönes konzentriert - und dann hat es sich einfach erledigt. 
Von alleine (!).

Du kannst genervt sein, dass dein Kind den ganzen Tag an deinem Bein klebt, und du nichts "geschafft" bekommst - oder du lässt alles liegen, und genießt die Nähe und den kleinen Körper, der sich an dich schmiegt.
Und lernst es, ca. 30 Tätigkeiten perfekt mit nur einer Hand auszuführen - während die andere das Kind an der Hüfte festhält.
Du kannst verzweifeln, dass dein Kind nicht die teure Kleidung trägt, die du so sorgfältig ausgesucht hast - oder stolz jeden Tag mit einer Schmetterlings-Feen-Prinzessin (mit Hasenohren!) und einem Piratenvaterritterkönig an der Hand einkaufen gehen.
So geschehen täglich über Jahre bei uns.
Du kannst dich ärgern, dass alles ungefähr 5 mal so lange dauert mit einem Kleinkind, oder... dich darauf einlassen, dass alles 5 mal so lange dauert :).
Wir sind zum Glück nicht auf der Flucht und du hast in den allermeisten Fällen tatsächlich alle Zeit der Welt ;).



Kinder zu haben ist so ein Geschenk und so ein Vorrecht, und so ein riesiges Abenteuer - ob da mal kurzzeitig dieses Problem(chen) oder jenes... ach ja.
Nächstes Jahr um diese Zeit (oder übermorgen) wirst du es sowieso vergessen haben.
Aber ob du Spaß hattest - daran wirst dich sowohl du, als auch deine Kinder erinnern.

Und OB du Spaß hast - darüber kann keiner bestimmen außer dir.





Persönlicher Tipp:
Vergleiche weder dich selbst, noch deine Situation mit anderen Kindern/Müttern/Familien/Freundinnen.

Inspiration: ja.
Ist sogar ganz wichtig!
Als ich ein junges Mädchen war, war ich so gerne mit Müttern zusammen, die ihre Kinder sichtlich genossen haben.
Ich saß einfach oft nur da, und habe alles beobachtet und in mich aufgesogen - denn ich wuchs bei meiner Oma auf und kannte so etwas nicht wirklich.


Mit "Sich Vergleichen" meine ich Gedanken/Gefühle, die dich mit deiner aktuellen Situation hadern lassen oder dich unzufrieden machen, wie etwa:

"Ach, hätte ich gerade kein Kind, dann könnte ich reisen... meine Nachbarin fliegt schon wieder nach Bali/macht Karriere/eröffnet einen Laden, während ich daheim versaue..."

"Ach, diese Bloggerin hat 3 (4, 5, 17) bildhübsche Kinder - hätten wir doch nur ein weiteres."

"Ach, wären meine Kinder doch schon größer - dann könnten wir so viel mehr unternehmen."

"Ach, hätten wir auch so ein großes Landhaus in Frankreich/einen Pool im Garten/eine große Verwandtschaft/so liebevolle Großeltern, die mir die Kinder mal abnehmen..."

"Ach, wären die Kinder nur alle klein geblieben... damals waren sie noch süß und unschuldig."

"Ich bin viel zu jung, um Kinder zu haben/ich bin zu alt für ein Kind..."

"Ach, hätte ich jetzt ein/kein Kind/wäre mein Mann auch so ein guter Vater wie XY/hätte ich einen Partner/hätte ich mehr Geld, dann könnte ich... wäre ich so viel glücklicher..."



Hätte, hätte, Fahrradkette.
Sobald du einen dieser Gedanken bei dir erwischst, dann machst du in Zukunft eins:
KURZEN PROZESS!

Eins auf die Fresse!
(die neuen Leser entschuldigen an dieser Stelle die vulgäre Ausdrucksweise, aber vehementer kann ich es kaum ausdrücken. Die anderen Lesern sind's schon gewöhnt.)


Hör mal: in dieser Suppe hast du NICHTS verloren.
Die Situation ist, wie sie ist, und du hast JETZT die schönste Zeit.
Ungeachtet der Umstände.

Du wünschst dir kein anderes Leben - sondern genießt dieses, welches du jetzt hast, in vollen Zügen.
Ich will es so sagen: BIS ZUR EKSTASE.
Und keiner kann dich daran hindern!

Keiner kann dich daran hindern, dass du die Kissen-Zeltlandschaft (die vordergründig wie Chaos aussieht, aber in Wirklichkeit ein Teil eines höchst geheimnisvollen Tunnels in magische Welten ist) nervig findest, und sie abends sofort wieder abbaust.

Keiner kann dich hindern, dass du - trotz alleinerziehend - jedes Wochenende dir und deinem Kind so viel Freude und Genuss vermittelst, wie nur möglich.
Und keinen Mangelgedanken zulässt.

Keiner kann dich daran hindern, dass du - obwohl knapp bei Kasse - den schönsten Sommer aller Zeiten mit den Kindern verbringst - obwohl ihr seit Jahren keinen klassischen "Urlaub in der Türkei" macht.

Das alles kann dich nur herunterziehen, wenn du dich vergleichst, und dann einen vermeintlichen "Mangel" feststellst.
Aber das bringt dich halt auch nicht weiter, deshalb:
NEIN!
Du weigerst dich, da Vergleiche anzustellen!
Oder "Was wäre wenn" - Gedankenspiralen zuzulassen.


Ich wurde (überraschend) eine sehr junge Mama.
Ich war kaum 20, ohne Geld und ohne Ausbildung.

Während meine Klassenkameraden die Welt entdeckten, studierten und Karriere machten, kochte ich Grießbrei und malte mit Fingerfarben.
Ich hätte folglich oft die Gelegenheit gehabt, mit meiner Situation zu hadern - und glaub' mir, diese Gedanken kamen vorbei! - aber ich weigerte mich.
Stattdessen gab ich mich meinen Kindern hin - und beschloss, so viel Spaß zu haben, wie nur möglich.

Was ich damit sagen will:
Das Leben verläuft nicht immer nach deiner Vorstellung.
Machmal fehlt der Partner, die Finanzen sind knapp, das Kind hat eine ernste Erkrankung, oder ist gar "ungeplant" (ha, ha. Deine suuuupertolle Lebensplanung im Eimer, wa?) etc.

Aber all das kann dich ab jetzt nicht mehr daran hindern, deinen Alltag zu genießen:
du hast es in der Hand!
Dir fehlt NICHTS und NIEMAND, wenn du beschließt, dass dir nichts und niemand fehlt.
Klar sollen die Umstände nicht für immer so bleiben (Ohne Geld ist es einfach ätzend. Und ein Partner ist auch super - wenn er gut drauf ist.) - aber wenn es momentan bei dir nicht so ist, dann wirst du einfach die allerbeste Zeit haben.
UND NICHT MIT DER SITUATION HADERN.

Höre auf, dich zu fragen, was sein könnte.
Oder was hätte sein können.
Oder was du machen könntest, wenn nicht...
Oder was gewesen wäre, wenn du damals...
STOPP.

"Aber Joanna... das schaffe ich nicht."

Jetzt schau mich feste an:
JETZT SCHON.



Jetzt ist es so, wie es eben ist - und DU hast es in der Hand, daraus die schönste Zeit deines Lebens zu machen.

(Das heißt natürlich nicht, dass du an der jetzigen Situation nichts verändern sollst, wenn sie nicht gut ist - wir verstehen uns - mit geht es um's Grundsätzliche.)


"Aber Joanna - hätte ich das Kind/die Kinder nicht, dann könnte ich so viel besser meine Träume leben!"

Ich sag dir jetzt etwas:
das ist pure Selbstsucht - und Egoismus und Liebe passt ja wohl null zusammen, wa?

Du kannst mit deiner Zeit nichts Kostbareres anstellen, als sie in einen MENSCHEN zu investieren.
NICHTS auf dieser Welt - kein Traum - kein Ziel - keine Vision ist so wichtig, als dass ein Kind dabei "stören" würde.
Oder dich hindern.
Oder gar etwas Großes VER-hindern.
Ist dein Traum/Ziel von Gott, dann kann er einige Jahre warten, gar kein Problem.
Alles wird zum richtigen Zeitpunkt passieren.
Ist er nicht von Gott, dann: was willst du damit?



Ich bin so unendlich dankbar und glücklich über meine Entscheidung damals, dass ich das meinen Kindern immer mal wieder sage:
"Ich hatte und habe sooo viel Spaß mit euch - so dankbar, dass ich euch drei bekommen habe - ich würde es im Nachhinein immer wieder so machen!"

Und falls mich jemand fragt, welches die schönste Zeit mit den Kindern war, dann kann ich es nicht genau definieren.
Denn die schönste Zeit war für mich immer: genau JETZT.

Wenn du dich deinen Kindern hingibst, dann wird etwas wirklich Wunderbares geschehen.
Aber darüber will ich dir das nächste mal schreiben - also bleiben Sie dran!

(Cliffhänger. Kann ich.)



Das Foto zeigt Noelle während ihrer täglichen Fahrten: nachdem sie sich nämlich sogar mit 3 Jahren weigerte zu laufen, und ständig getragen werden wollte, kaufte ich kurzerhand einen Bollerwagen aus Holz.
In diesen setzte ich Ben und Noelle, und zog sie so täglich überall hin ;).



Liebesgrüße
Joanna


p.s. Oder ich schreibe das nächste Mal etwas über die Übermütter.
Mal schauen ;).
Und Basteltipps wird es auch geben, eh' klar.





Dienstag, 29. Juli 2014

Lieblingsbücher für die Kleinen + Gewinner




Wer meinen Blog etwas länger kennt, der weiß , dass ich ein Kinderbücher-Liebhaber bin:
für mich gab es früher nichts Schöneres, als den Kindern vorzulesen.
Leider hat die Brut selbst lesen gelernt, und auf meinen Schoß passt sie auch keiner mehr so wirklich.




Gestern nachmittag holten die Kinder einige ihrer alten Kinderbücher vom Dachboden: sie saßen stundenlang auf dem Boden, schauten sich gemeinsam jedes Exemplar an, und erzählten sich gegenseitig ihre Erinnerungen.

"Als ich klein war, fand ich die Zeichnungen bizarr. Aber schön." (Noelle)
"Wegen diesem Buch habe ich die Unterscheidung von rechts und links gelernt." (Ben)
"In dieses Buch wäre ich am liebsten selbst reingeschlüpft." (Noelle)
"Als ich klein war, habe ich die Stelle nie verstanden. Und mich gewundert, warum alle lachen." (Ben)



Das hat mich inspiriert, euch mal wieder ein paar Empfehlungen aufzuschreiben - ich habe sie nämlich gefragt, welche Bücher sie UNBEDINGT ihren eigenen Kindern vorlesen würden!

Einziger Wermutsropfen:
Diesmal sind es keine Neuerscheinungen, sondern die Bücher, die meine Kinder während ihrer Kindheit begleitet haben, und die sie besonders gern hatten.
Leider ist es so, dass einige besondere davon (die meisten) nicht mehr gedruckt werden.
Euch bleibt also nur die Möglichkeit, es gebraucht zu kaufen - vielleicht haltet ihr auf Flohmärkten oder Bücherbazaren Ausschau danach?
Solltet ihr eins davon ergattern können, dann nehmt die beste Ausgabe, die ihr kriegen könnt, und zahlt auch einen guten Preis:
es lohnt sich!
Diese Bücher werden euch jahrelang Freude bereiten.
Sie sind entweder sehr humorvoll, besonders aufwendig illustriert, oder gehen einfach nur ans Herz!






Diese Bücher würden meine Kinder ihren eigenen Kindern vorlesen:

1. ALLE Bücher von Mick Inkpen und Nick Butterworth - perfekt für die ganz Kleinen (ab ca. 2 Jahre)
unglaublich schöne, kindgerechte Zeichnungen (nicht kitschig), und ein grandioser Humor, den schon die Kleinen verstehen.

Besonders schön:
- "Ausgerechnet eine Maus!" (für mich das süßeste Kinderbuch aller Zeiten! Unbedingt empfehlenswert ab ca. 2 Jahren)

- "kein leichter Fall für Jonathan", 
- "Donnerwetter, Jonathan!" (wichtig: in das Buch gehört ein wunderschönes Baumposter lose hinein. Prüft es, wenn ihr es gebraucht kauft).
- "Ein Luftballon für Leopold"
etc... - die ganze Jonathan und seine Freunde-Reihe, die aus mehreren Bändern besteht. 
Ein Parkgärtner, der die Sprache der Tiere versteht, und ihnen hilft? 
Oh ja! 
Wunderschön illustriert und mit Humor geschrieben. 
(Ab ca. 2 Jahren)

- "Von Schafen, Perlen und Häusern" eine Sammlung der biblischen Gleichnisse, kindgerecht erzählt und wird niemals langweilig.
(Ab ca. 2 Jahren.)

- "Dinosaurier fressen keine Bananen" ein kleines Buch, auf's Liebevollste illustriert und wie immer mit einem Augenzwinkern geschrieben.
(ab etwa 3-4 Jahren)





2. Leonardo
... ist auch ein Erfinder wie sein berühmter Namensvetter - allerdings ein Hase.
Und so erfindet er eine Karottenwaschmaschine, eine Ostereierbemalmaschine und eine Fuchsabwehrmechanik - was man eben so braucht als Hase ;).
(Ab. ca. 3 Jahren)




3. Die ganze "Charlie und Lola"-Reihe ist perfekt ab ca. 4 Jahren - wer den unterhaltsamen Erzählstil von Lauren Child nicht missen will:

"Prinzessin auf der Erbse" ist ab ca. 5 Jahren ideal.
"Der Prinz war ein netter Junge und sah nicht schlecht aus - genau genommen sah er GUT aus - nicht ZU gut, einfach GUT."
Noch Fragen ;)?





5. Alle Bücher von Astrid Lindgren - weder unbekannt, noch neu, noch ausverkauft ;).
 "Mio, mein Mio" ist eins der nicht so viel gelesenen.
Aber so wunderschön, dass Ben es die Tage noch mal komplett durchgelesen hat, und nur davon geschwärmt hat.
(Ab ca. 5 Jahren.)





Habt ihr weitere Lesetipps für Kleinere?
Ich freue mich über weitere Empfehlungen in den Kommentaren, damit die Leserinnen mit kleinen Kindern davon profitieren können!


Und noch eine Frage:
meine Kinder sind bereits Teenager, und dementsprechend ist der Blog thematisch eher passend dazu.
Als sie kleiner waren, habe ich noch nicht gebloggt - und deshalb gibt es online wenig bis keine Tipps und Ideen aus dieser Zeit.
Habt ihr Interesse an einfachen Bastel - oder Spielideen, die sich für die Kleinen eignen?
Ich kann gerne eine Reihe dazu auf dem Blog machen!









*********************************


Das VisaCare von Philips hat gewonnen:
zimtkuss78

Herzlichen Glückwunsch, bitte melde dich per Mail bei mir.






Das Rezept für die gesunden Amaranthriegel findet ihr HIER.



Liebesgrüße
Joanna


p.s. Gestern Abend fing es an, heftig zu regnen.
Auf einmal drehte Noelle die Musik ganz laut auf, riss die Terrassentüre auf, rannte mit ihrem Sommerkleidchen nach draußen, sprang in den Pool, und fing an, darin wild und ausgelassen zu tanzen.
Was bleibt einem anderes übrig, als mitzumachen und innerhalb von Sekunden bis auf die Unterwäsche nass zu werden?




Freitag, 25. Juli 2014

Beautiful summer days. (+winner)







Das Longboard.
Es ist immer wieder das Longboard.

Aus einem "Ach, jetzt lass' ich doch mal in der Notaufnahme nachschauen, wenn Bens Handgelenk immer noch wehtut..."  wurde ein fester Gips.
Pünktlich zum Sommerferienanfang, yeah.
Besonders ungünstig, denn gleich zu Anfang wollte Ben mit seiner Schwester auf ein Surfcamp.

Ben findet allerdings, dass er Glück im Unglück hatte, denn:
"Es hätte auch der ganze Arm eingegipst werden können. Jedes mal, wenn ich dann den Arm hochgehalten hätte, hätte es wie ein Hitlergruß ausgesehen. Heil Führer."

Wir probieren es dann auch gleich ein paar mal vor dem Spiegel aus, und glaubt mir:
er hat recht.









1. Noelle und ich bereiten auf den Schreck (und die stundenlange Wartezeit in der Notaufnahme) erstmal ein opulentes Abendessen.
Es gibt Köfte vom Grill, knusprige Rosmarinkartoffeln vom Blech, Maiskolben, verschiedene Melonensorten und diesen unfassbar guten Salat.
Ist die Zubereitung so weit klar, oder soll ich für euch ein ausführliches Rezept aufschreiben?







2. Tagsüber ist es im Stuttgarter Raum oft zwar unerträglich heiß, dafür sind die Abende umso angenehmer.
Wann immer es mir möglich ist, versuche ich, mit den Kindern abends draußen noch etwas Zeit zu verbringen - sei es ein spontanes, einfaches Picknick am Seeufer (Brot, Käse, Melone), eine Beachbar, in der wir die Zehen in den Sand stecken können, oder ein Abendessen im Biergarten.
Für alle, die hier in der Gegend wohnen:
vom Teehaus hat man nicht nur den schönsten Sonnenuntergangsblick über Stuttgart - meine Kinder finden, dass der Aufstieg an Narnia (!) erinnert.

Wir fahren erst nach Hause, wenn es bereits dunkel ist: die Fenster im Auto geöffnet, der Wind spielt mit unseren Haaren, und wir hören ganz laut dieses Lied.
Und dieses Lied.
Und dieses.
Die Grillen zirpen um die Wette, das frischgemähte Gras duftet unglaublich gut, und meine Kinder bitten mich, einen Umweg zu fahren, damit es noch etwas länger dauert.
Ich halte an einer roten Ampel und schaue gedankenverloren zur Seite - im Auto neben mir sitzt ein Mann und schaut genauso gedankenverloren zur Seite.
Unsere Blicke treffen sich und wir lächeln. 
Wir gucken nicht weg, wir schauen uns in die Augen, und lächeln einfach nur ganz lange.

Wir sind überzeugt:
das ist der schönste Augenblick unseres Lebens.
Der schönste Sommer.
Das schönste Leben.


(ihr müsst das unbedingt ausprobieren: absolut JEDER lächelt zurück. Alt, jung, Mann, Frau. Busfahrer. Jeder.)






3. Die "7 Minuten Training"- App ist zwar nicht neu, aber kostenlos und perfekt für alle, die so sportlich wie ein Toastbrot wie ich sind, und denen jede Ausrede recht ist, um nicht anzufangen.
7 Minuten.
SIEBEN MINUTEN!

Einfach machen.
Klappt auch super nach dem Laufen.

(und kommt mir nicht mit lahmen Ausreden ;)).





4. Für alle Liebhaber von reduzierten, schlichten Stil:
die weißen Holzschachteln von Tine K. home sind ein edler Aufbewahrungsort für Schmuck oder anderen Krimskrams.
Ich kann mich nur nicht entscheiden, ob sie schöner im Schlafzimmer oder im Bad aussehen.
Und wer gerne schriftlich seine Gedanken festhält, der wird dieses Buch lieben: ganz pur in weiß mit dunklem Rücken.






4.  Everlasting love und must-have für den Urlaubskoffer: Jeansshorts!

Ein Tipp:
wollt ihr diesen lässigen, entspannten Surferlook, dann kauft die Shorts einfach 2-3 Größen zu groß -  sie rutscht dann leicht auf die Hüfte.

Meine Shorts ist aus dem Sale, und ich trage sie in der Größe 38 - genauso sollte sie sitzen ;).

Wollt ihr dagegen eine ganz knappe Shorts tragen, dann kombiniert dazu ein weitgeschnittenes Thirt, Tunika oder Top - auch das ist superschön und lässig.



Ein paar Modelle aus dem Sale, teilweise supergünstig:



4. Only
5. Only



 



5.  Sommerfeeling pur findet ihr bei Anke und Olivia.
Zu schön, um es nicht zu verlinken!


6. So inspirierend:
ein Auszug aus der Mail einer meiner Leserinnen - die trifft es dermaßen auf den Punkt, dass es euch garantiert auch hilft.
Es geht dabei um den "Shopping Queen"-Post.


"Ich schreibe ja sonst keinem Blogger, sonder bin eher "stille" Leserin. 
Aber ich hatte heute Nacht so eine lustige Erleuchtung, dass ich dir das einfach mitteilen muss:
Dein Blogeintrag "Shopping-Queen" (und ja, ich gehöre zu den drei Leserinnen die das tatsächlich nicht schauen - wir haben nämlich kein Vox zuhause ;)) ist mir noch ewig im Kopf rumgegeistert, hat mich total berührt. 
Und ich hab ganz kopflastig viel zu viel drüber nachgedacht, nämlich darüber, wie ich es schaffe, deine Botschaft so richtig richtig zu verinnerlichen. 
Und dann lieg ich gestern Nacht so im Bett und denke auf einmal an meine Lavendel-Pflanze, die ich mir vor einigen Wochen gekauft habe und die einfach völlig kaputt gegangen ist. Sonst gehen meine Pflanzen nie kaputt, eher das Gegenteil. Hier wächst einfach alles. Ein bisschen traurig war ich über den Lavendel und denke aber so bei mir: "Schade, aber nicht meine Schuld, nicht mein Problem. Ist wohl einfach eine komische Pflanze."

Und auf einmal musste ich so lachen, weil genau das war ja die Botschaft von dir: Nicht alles auf sich beziehen und darüber grübeln, was man selbst jetzt falsch gemacht hat, wenn es ein Problem der anderen ist."

Oh, so gut!
Ich habe mich so gefreut!
WEHE, einer macht sich richtig Gedanken über meine Posts, und überlegt sich, wie er "sie umsetzen kann", und "an sich arbeiten".
Lasst das mal die Liebe machen, und habt in der Zwischenzeit so viel Spaß wie es nur geht, ja?
Und beziehst nichts mehr auf dich, ja?



7. Das Paket von Engel+Banditen hat gewonnen:

Herzlichen Glückwunsch, bitte melde dich per Mail bei mir.





Bezugsquellen:

Tine K. home Schachteln (HIER), Tine K. home Notizheft (HIER), Schneidebrett Marmor: geliebtes Zuhause
Maison Jars für Eiskaffee, etc. : Blueboxtree



Liebesgrüße
Joanna




Mittwoch, 23. Juli 2014

Ein Longboard, ein Sofa und Umzugspläne.




Könnt ihr euch an Noelles schlimmen Unfall im letzten Sommer erinnern?
Seitdem stand sie nicht mehr auf dem Longboard.

Aber Noelle alias Rockstar wäre nicht sie selbst, wenn sie nicht wildentschlossen einen 2. Versuch starten würde: sie buchte kurzerhand einen Longboardkurs für sich und ihren Bruder, fuhr allen glücklich davon, und ging mit meinem Mann direkt im Anschluss Board kaufen.
Nägel mit Köpfen.
Kann sie.






"Longboard fahren" war übrigens nur eins der 50 Punkte auf Noelles bucket list.

Diese heißt:
"50 things I wanna do, before I move." und darauf stehen lauter kreative, wilde, gefährliche und lustige Dinge.
Dinge, die man sonst vielleicht nicht unbedingt machen würde.
(und ich darf sie NICHT sehen, weil da eventuell unter Umständen ganz vielleicht "kiffen" drauf steht. Weiss ich ja nicht. Aber könnte.)

Moment... wie jetzt... "move"?
Umziehen?


Ja, werte Leser!
Unser Haus wurde verkauft, und uns flatterte eine Kündigung in den Briefkasten: 
die neuen Besitzer wollen möglichst schnell hier einziehen ("aber die Einrichtung, die dürft ihr lassen." Immerhin!).
Also müssen dürfen wir umziehen.


Ich bin, was unser zukünftiges Domizil angeht, recht anspruchslos.
(wie immer).
Es soll im Grunde nur folgende Eigenschaften haben:
- groß.
- hell.
- mitten in der City.
- preislich in etwa wie das Reihenhaus.
- ich muss die Ausstattung selbst mitbestimmen dürfen.

Das wäre auch schon das Wesentliche.
Dürfte kein großes Problem sein, oder?
Ooooodeeeeer?!

Wie wir alle wissen, ist der Immobilienmarkt nämlich übersättigt mit riesigen, hellen Wohnräumen zum vernünftigen Budget und schöner, flexibler Ausstattung.
Oooooodeeeeer?!!!

Zumindest bin ich immer ganz schnell mit dem Suchen fertig, denn:
- "Schauen Sie, dieser Marmorboden. Den bekommt man so heute gar nicht mehr!"
(und das aus gutem Grund!)

- "Das Bad wurde erst in den 80ern neu gemacht. Das ist alles noch gut!"
(unsere Definitionen von "gut" liegen nun mal sehr weit auseinander.)

- "Und hier können sie noch ein Kinderzimmer reinmachen."
(Stimmt. So groß sind die nun auch wieder Kinder nicht. Wenn sie neben Schrank und Bett darin noch aufrecht stehen können, geht's eigentlich.)

- "Daraus kann man was machen!"
("Oh ja. Abreißen und ein neues Haus bauen.")

- "Exklusive Ausstattung."
("Durchaus. Wenn man auf goldene Wasserhähne, griechische Säulenbögen und die oben erwähnten Marmorböden all over steht.")

Ihr merkt: alles gar kein Problem!
Ein Spaziergang, sozusagen!


Da ich folglich davon ausgehe, daß dem baldigen Umzug nichts in Wege steht, habe ich spontan letzten Freitag ein zusätzliches Sofa mitgenommen: dieses stammt aus einer Ladenauflösung, und rief ganz laut Noelles Namen.

Solange nervt es steht es im Wohnzimmer, und wartet auf sein neues, großes Kinderzimmer.
Und freut sich schon sehr.
Also genauso, wie wir!







Ich habe noch einen Tipp für euch:
die Tierkissen sind perfekt für alle, die Kindersachen in "nicht kitschig" mögen.
Ich bin schon lange um sie herumgeschlichen, bekam dann einen Gutschein - und nun gibt es sie endlich im Sale!

Im selben Shop gibt es außerdem tolle Kinderkleidung auch für größere Kids, und wunderschön geschmackvolle Dekorationen für's Kinderzimmer.
Bens Shirt ist auch im Sale.

Er selbst hat sich den Tiger und das Zebra herausgesucht: beide Tiere sind aufgestickt (Handarbeit) und nicht aufgedruckt, wie bei den Areaware-Kissen.






Kissen:
Areaware gedruckt): HIER (der grüne Tiger ist leider schon ausverkauft, aber es gibt noch ganz viele andere Tiere im sale)
Zebra (gestickt): HIER
Tiger (gestickt): HIER
Bens Shirt: HIER

(alles von Smallable.)





Liebesgrüße
Joanna


p.s. Ben fuhr heute mit dem Longboard zur Schule und ist auf dem Hinweg gestürzt - er hat nicht nur überall blutige Abschürfungen, sondern seine rechte Hand ist verbunden.
Ich: "Oh, Ben! Dann konntest du gar nicht mitschreiben in der Schule!"
Ben: "Mum. Ich bin Linkshänder."

Ich habe das hier so im Griff.