Mittwoch, 20. August 2014

Wie du immer einen kühlen (und schönen) Kopf bewahren kannst.




Bei Beauty-Themen ist Jil unser familieninterner Experte - deshalb freue ich mich sehr, dass sie bereit war, einen Post über ihre Haarpflege-Routine zu schreiben:
diese gleicht regelrecht einer Wissenschaft ;).
Viel Spaß beim Lesen!

Liebesgrüße
Joanna



Haare sind meiner Meinung nach ein unterschätztes Terrain. 
Wenn du dich wohl mit deiner Frisur fühlst, steht schon mal die Hälfte deines Looks. 
Dabei ist für mich unerlässlich, immer immer immer auf die Pflege zu achten.
Strähnchen und Po-lange Haare in allen Ehren: wenn es ungepflegt aussieht, macht die Frisur nichts für dich. 

Es geht nicht um die Wahnsinnslöwenmähne, sondern mit dem, was dir gegeben wurde, richtig umzugehen.






Vor ein paar Monaten habe ich meine Haarpflege-Routine komplett umgeworfen und bin ganz auf neue Produkte umgestiegen.
Obwohl ich viele Jahre glücklich mit Kérastase war, wollte ich gerne eine Linie ausprobieren, welche mehr auf natürliche Inhaltsstoffe setzt.

Wie auch bei meiner Hautpflege merke ich seitdem enorme Unterschiede, und habe ehrlich das Gefühl, dass sich die Struktur meiner Haare positiv verändert hat. 
Durch den Wechsel sind sie viel voluminöser, griffiger, fallen schöner und glänzen circa dreimal so viel.
Eigentlich habe ich sehr empfindliche Haare und bekomme ganz erschreckend schnell Spliss, aber auch das hat sich sichtbar gebessert.





Dabei gibt es ein paar Grundregeln, die dir helfen werden, wenn du unzufrieden mit deiner jetzigen Haarroutine bist:


1. Save water


Ich wasche mir meine Haare im Schnitt einmal die Woche. Ja richtig, ein einziges Mal.
Zu häufiges Waschen bedeutet nur eines: deine Kopfhaut fettet schnell nach, und deine Spitzen trocknen aus. 
Ganz nach Haartyp und Haarlänge musst du einen Rhythmus finden, bei dem möglichst wenig Wasser eingesetzt werden muss.
Es mag sich verrückt anhören, aber du kannst deinen Haaren antrainieren, über mehrere Tage schön zu bleiben, ohne den Einsatz von Shampoo. 
Ich habe das schlichtweg über den kalten Entzug gemacht: eine Woche von gestern auf heute die Haarwäsche weggelassen (sollte vielleicht im Urlaub passieren).
Erstmal wird es unangenehm, aber wenn deine Haare mal so eine Zeit ausfetten konnten, wird die erste Haarwäsche wie eine Offenbarung. 
Und ich habe schon direkt in der zweiten Woche gemerkt, wie sie viel länger schön geblieben sind.
Seitdem wasche ich sie je nach Alltag ein bis zwei Mal und mache mir an den letzten beiden Tagen einfach einen Zopf.




2. Cut it

Wichtig wichtig wichtig (!!!). 
Regelmäßige Friseur Besuche sind das A und O, GERADE wenn man seine Haare gerne länger tragen will.
Deine Spitzen werden durch kein Produkt "regeneriert", "repariert" und "wiederhergestellt". Sie sind TOT. 
Totes Haar, Splissenden, nicht wieder zusammen-klebbar. 
Alles was man damit anstellen kann, ist es abzuschneiden.
Der häufige Abschied wird dein Erscheinungsbild nicht nur gepflegt aussehen lassen, sondern auch deinen Haaren die Möglichkeit geben, schnell und gesünder nachzuwachsen.






3. Treat it


Wenn du alles ganz erfolgreich umgesetzt hast, kommen wir so langsam ans Eingemachte. Jetzt wird's erst so richtig spannend: die richtigen Produkte.

Wenn du mit deinen zufrieden bist - SUPER! 
Du musst nichts ändern, so lange du glücklich bist.
Aber ich persönlich konnte in der Haarpflege noch nie etwas mit Drogerieprodukten anfangen. 
Natürlich sind meine Favoriten teurer, aber die Investition gönne ich mir, wobei ich sowieso viel weniger Produkt benötige.
Mein neues Shampoo von John Masters Organics setzt dabei mal anders an:nämlich an deiner Kopfhaut. 
Wer gesundes Haar will, muss ganz oben anfangen. 
Unten ist sowieso alles zu spät ;-).





Unsere Kopfhaut ist durch Stylingprodukte, etwas nachlässige Pflege, die falschen Produkte (geladen mit Silikonen und Co.) belegt von sämtlichen Rückständen des Alltags.
Die grüne Minze und Mädesüß im Shampoo befreien und stimulieren die Kopfhaut, um ideales Wachstum zu ermöglichen. 
Ähnlich wie das erfrischende Gefühl nach Mundwasser, einmal bis in die letzten Ecken weg mit allem Zeugs.
Dabei achte ich immer darauf, die Haare unter der Dusche tropfend nass zu bekommen, um dann etwas Produkt richtig aufzuschäumen, und in kreisenden Bewegungen die Kopfhaut zu massieren. 
Lieber weniger Shampoo benutzen und dafür zweimal waschen - das wird so auch von allen guten Friseuren angewandt.
Nach dem ersten Shampoonieren mit einem Naturprodukt werden sich die Haare erstmal komisch anfühlen, nicht so weich wie gewohnt. 
Aber warte nur ab bis wir zwei fertig sind!

Mein nächster Schritt wird sich für Einige erstmal erschreckend anhören.
Ich habe komplett aufgehört so etwas wie Kuren, Conditioner oder sonstige "Extra Portionen Pflege" zu benutzen. 
Meiner Meinung nach, ist das nur ein Beschweren der Haare und ein unnötiger Zusatz, der die Kasse der Unternehmen klingeln lässt.
Vielleicht einmal im Monat eine Avocado-Maske oder irgendeine tolle Naturkur, aber selbst das habe ich nicht einmal in den letzten Monaten gemacht.






Meine Lösung heißt: Essig-Rinse. Oh yes.
Nachdem ich meine Haare normal gewaschen habe, hüpfe ich aus der Dusche, drücke ich sie sanft mit einem Handtuch aus und spüle sie mit einer Essig Lösung. 
Dafür einfach 1-2 EL Bio Apfelessig (je nach Haarlänge, muss man etwas ausprobieren) auf ein Glas Trinkwasser verrühren.
Das kippe ich sorgfältig über Haarlängen und tauche die Spitzen einige Sekunden in das Glas, um alles richtig aufzunehmen. 
30 Sekunden einwirken lassen und mit eiskaltem Wasser (!) spülen. 
Dabei hänge ich mit dem Kopf über der Badewanne, das kalte Wasser spürst du nicht, da du nur ab den Haarlängen wäscht.
Der Geruch wird verfliegen, und deine Haare so sehr glänzen, dass du zweimal hinsehen musst.
Der Apfelessig pflegt geradezu erschreckend gut und schließt die obere Schuppenschicht der Haare ideal, wodurch sie sehr glänzen und sich weich anfühlen.
Diese kleine und wirklich günstige Änderung war ein Meilenstein in meiner Haarpflege!

Als letztes benutze ich ein leave-in-Treatement, welches deine Kopfhaut ideal unterstützt, damit deine Haare schön und schnell nachwachsen.
Ich sprühe das Produkt auf die noch nasse Kopfhaut und gebe mir dann eine gute Kopfmassage. 
Das stimuliert das Haarwachstum zusätzlich und tut unfassbar gut.

Erst wenn meine Haare fast ganz trocken sind, bürste ich sie sanft. 
Dabei immer an den Spitzen beginnen und langsam hocharbeiten. 
Die alte Plastikbürste bitte direkt entsorgen und lieber auf einen große Paddle Brush umsteigen. 
Er löst die Knoten sanft, ohne die Haare zu sehr zu strapazieren. 




4. Style it

Zum Thema Styling kann ich nur sagen: weniger ist mehr. 
Lerne deine natürliche Haarstruktur wieder neu kennen, lerne was man mit ihr ohne großen Aufwand alles machen kann.
Immer so wenig Hitze wie möglich, dafür lieber mal einen geflochtenen Zopf über Nacht (macht super schöne Wellen), und nicht unbedingt jede Strähne ganz penibel glätten/locken für einen natürlichen, schonenden Look.
Dabei benutze gerne das Sea Salt Spray, auf feuchtem oder trockenem Haar gibt es Struktur, ohne zu beschwerden oder Tonnen von Rückständen zu entwickeln.
Für etwas mehr Halt funktioniert der Hair Texturizer ganz überraschend gut. 
Einfach nur ein kleines bisschen zwischen den Händen verreiben und durch die Haare streichen, kneten, je erwünschtem Effekt.




Im Endeffekt gibt es nicht eine Durchschnitts Lösung für jede Frau dieser Erde, aber immer wieder einen Ansatz, um sich seine Eigene zu basteln. 







Bezugsquellen:

John Masters Sea Salt Spray: HIER
John Masters Shampoo: HIER
John Masters Volumizer für dünnes Haar: HIER
John Masters Styling Creme: HIER
Intelligent Nutrients Haarbürste (die Schönste!): HIER
Blax Haargummis (unsichtbare Haargummis, die nicht ziepen): HIER

Alles via GreenGlam







Habt ihr ein natürliches Produkt, einenTrick oder ein Hausmittel, auf das ihr schwört?

liebe Grüße
Joanna



Sonntag, 17. August 2014

Warum ich an regnerischen Sonntagen nicht mehr aus dem Haus muss. Außer, wenn ich will.






Falls eine Steigerung überhaupt noch möglich ist, dann sind kühle Tage im Sommer für mich die schönsten.
Also neben den sonnigen. Und den verregneten. Und den stürmischen.

Das, was andere "schlechtes Wetter" nennen, bezeichne ich als "Bretagne-Wetter": ein Mix aus Wolken, Wind, etwas Regen und Sonne erinnert mich an unsere Urlaube in dieser wunderschönen Gegend.
Außerdem sind kühle Sommertage geradezu ideal, um Tee UND Eiscreme gleichzeitig zu genießen!


Seit einigen Wochen haben die Kinder und ich eine schönes Sonntagsritual entwickelt - ist es an diesem Tag kühl oder regnerisch, fahren wir in die Stadt, um grünen und schwarzen Tee beim Asiaten zu trinken.
Dieser wird dort in einer kleinen schweren gusseisernen Kanne auf einem Bambustablett serviert - dabei reden wir ausführlich über alle unwichtigen Themen, und haben allgemein sehr viel Spaß.

Noelle wünschte sich genau so eine Kanne für daheim, und nach langer vergeblicher Suche auf Flohmärkten fand ich genau die passende zum Bestellen.
Ursprünglich wollte ich sie ihr gerne erst zum Geburtstag schenken, aber bei solchen Dingen habe ich selbst null Geduld (und freue mich meist mindestens so sehr wie der Beschenkte).

Wollen wir also stilsicher Tee trinken, dann geht es ab sofort auch so:

rein in die Kaschmirhose und mit der kuscheligsten Decke auf dem Sofa entspannen.






Unsere Tine K. home-Decke hat sich als das Lieblingsstück der ganzen Familie erwiesen:
sie ist nicht nur ideal auf dem Sofa, sondern perfekt bei Picknicks, oder als eine leichte Sommerdecke beim Schlafen.
Außerdem ist sie "der Inbegriff von Bullerbü, Mama!" - wenn es nach den Kindern geht, waren es nämlich exakt diese Decken, die in schwedischen Kinderbüchern vorkamen.

Deshalb bestellte ich noch eine in grau/weiß mit den passenden großen Kissen - ideal für den beginnenden Spätsommer!







Zwischendurch habe ich ein paar Schnappschüsse von Jil gemacht - allzuoft habe ich nicht mehr die Gelegenheit dazu ;).
Den Rest davon zeige ich euch ein anderes mal!






Das Schokoladeneis ist eins der besten Rezepte, die ich je ausprobiert habe:
die ideale Mischung aus schokoladig und cremig!
Es ist so gut, dass wir es kaum abwarten konnten, bis es richtig gefroren war, und es teils im halbflüssigen Zustand direkt aus dem Behälter von mir ausgelöffelt wurde.



Schokoladeneis-pops

Für 6 Stück

200ml Milch
150ml Sahne
3 Eigelb
60g Zucker
75g Zartbitterschokolade (50-70%)

Überzug
100g Zartbitterschokolade (50-70%)
50g Kokosraspel und gehackte Haselnüsse oder Mandeln

Milch und Sahne in einem Topf aufkochen.
Eigelbe und Zucker hell und schaumig schlagen.
Die noch warme Sahnemischung unter ständigen Rühren in steten Strahl hineingießen.
Die Masse zurück in den Topf geben und auf den Herd setzen.
Bei etwa 85 Grad (also nicht kochen lassen!) unter kräftigen Schlagen andicken lassen.

Die Masse in eine Schüssel umfüllen.
Die Schokolade hacken und in der noch warmen Masse unter Rühren schmelzen.
Abkühlen lassen.
In der Eismaschine gefrieren lassen und in die Formen füllen.

Die Formen ein paar Stunden tiefkühlen.
Wenn die Eismasse zu gefrieren beginnt, die Eisstiele einsetzen und über Nacht im Gefrierfach gefrieren lassen.

Die Eisformen kurz in heißes Wasser tauchen, das Eis herauslösen, auf eine mit Butterbrotpapier ausgelegte Platte legen und ins Gefrierfach stellen.

Für den Überzug zuerst die Schokolade hacken und schmelzen.
Das Eis zuerst in die Schokolade tunken und den in der Kokos-Nuss-Mischung wenden.




Bezugsquellen:

Tine K. home Decke: La Maison (ab Dienstag wieder erhältlich - zum günstigen Preis!)
Tine K. home Kissen: La Maison
Kanne Gußeisen: La Maison

Tassen+Schneidebrett: geliebtes Zuhause

Kaschmirjogginghose (alt), ähnliche bei BreuningerAboutyou, und aus Seide und Kaschmir bei Breuninger


Für alle, die es auch kuschelig lieben:
bei La Maison gibt es gerade 20% Nachlass auf alle Artikel - die Aktion geht noch bis zum 4.9.2014!



Liebesgrüße
Joanna






Freitag, 15. August 2014

Lazy summerdays.





Meine Post-Häufigkeit hat in den letzten Tagen etwas abgenommen - und das nicht, weil ich keine Lust oder Ideen hätte, sondern, weil ich die Ferienzeit so genieße.

War ich in den ersten Tagen der Sommerferien noch sehr diszipliniert in meinem Tagesablauf (was ich wirklich gerne bin), so hat sich der "Teenager-Modus" mittlerweile auch auf mich übertragen: das fängt mit dem späten Aufstehen an, beinhaltet ein aufwendiges großes Brunch/Frühstück für alle, Nachmittagsgrillen, und bis spät in die Nacht aufbleiben.
Wir kochen und essen gefühlt irgendwie ständig und dann ist schon wieder alles weg, und ich kaufe noch mehr ein, damit wir wieder kochen und essen können.

Ab und zu kommen Freunde der Kinder vorbei und bleiben gleich über die Nacht, manchmal gehen wir in die Stadt und essen dort, aber oft machen wir einfach gar nichts Spektakuläres.

Das liest sich vielleicht sehr langweilig, ist es aber keinesfalls - die Atmosphäre ist die ganze Zeit so... dicht mit Genuss und Liebe, dass es sich exakt wie ein Traumurlaub anfühlt.
Wäre ich am schönsten Ort der Welt, könnte ich nicht glücklicher sein.





Jil besucht uns gerade für ein paar Tage, und das bedeutet, dass wir noch viel länger aufbleiben, um zu reden und zu lachen.
Ich kann mit tiefster Überzeugung sagen, dass ich kaum jemanden kenne, der in seiner Persönlichkeit so viel Reife und Tiefe gepaart mit unendlicher Leichtigkeit und Humor vereint wie Jil - und das alles zur selben Zeit!

(Auch wenn Noelle einwerfen würde, dass mir jede Objektivität fehlt - "das musst du jetzt sagen, weil du ihre Mutter bist!". Tatsächlich hat es aber nichts mit dem Verwandtschaftsgrad zu tun ;)).






Zum Schluss noch ein Musiktipp:
das Album "the High Tape" von Harris Cole ist perfekt für einen entspannten Sommertag zum "sich treiben lassen" und genießen.
Oder zum Fleißigsein und genießen - ganz wie ihr wollt ;).


Liebesgrüße
Joanna




Noelle: "Gehst du heute noch weg?"
Ich: "Nein, ich gehe nur kurz einkaufen."
Noelle: "Warum schminkst du dich dann?"
Ich: "Das Gesetz sagt: gehst du ungeschminkt aus dem Haus, dann triffst du: a) deinen ehemaligen Boyfriend oder b) einen deiner Blogleser oder c) jemanden, der dich nicht leiden kann, und dann sagt: "Oh, du siehst gaaaar nicht gut aus - alles o.k. bei dir?" Gehst du dagegen geschminkt, triffst du garantiert KEINEN."

#für's Leben.


Mittwoch, 13. August 2014

Einmal bitte den doppelten Sommer-Salat to go!



Diesen Post hat Jil für euch geschrieben - inklusive ihrer eigenen Rezeptideen.
Wir haben sie bei heutigem Mittagessen getestet und für sehr lecker erklärt.
Viel Spaß!
Joanna



Zur Schulzeiten gab es praktisch nichts besseres, als die Pausen. 
Richtig quatschen und vor allem – essen!

Wahnsinn was für Energie unser Körper schluckt, ob zur Schulstunde, Arbeit oder einem Tag voller Aktivität.
In der wohlverdienten Mittagspause können wir wieder aufladen, um danach genug Power für die letzten Stunden zu haben.
Hier gibt es nichts besseres, als deinem Gehirn die beste Grundlage zu bieten, wieder voll weiter zu arbeiten.
Das Problem dabei an den meisten Mensas und Essenständen wie Döner &Co.: man wird direkt träge und will sich am Liebsten einfach nur hinlegen.
Aber der 5 Euro Salat von Edeka, mit drei Eisberg-Blättchen drin, macht - bei aller Liebe - weder satt noch Freude.

Dabei gibt es super Lebensmittel, die dich genussvoll sättigen und wieder voll aufladen, ohne dieses Schweregefühl im Magen.
Bunte Salate, blitzschnell zubereitet und überhaupt nicht langweilig.
Wer morgens keine 5-10 Minuten opfern will, kann sie natürlich auch am Abend davor zubereiten, nichts davon wird schnell austrocknen. 
Alles lässt sich schnell zusammen werfen, das Dressing kann direkt darüber gegeben werden. 

Wichtig (!): macht euch selber den Gefallen und bereitet reichlich davon zu. 
Kauft euch ruhig eine große Lunchbox, in die auch wirklich was reinpasst – von diesen super gesunden Salaten darf man sich mehr als nur satt essen. 
Versorgt euren Körper mit ordentlich Nährstoffen.

Die Mengenangaben in den Rezepten, sind jedem Geschmack selber überlassen, ganz nach Belieben mixen! 
Speziell bei diesen Salaten ist es wichtig, die Zutaten richtig zu schneiden, um das meiste Aroma heraus zu kitzeln. Auch nicht den Pep frischer Kräuter unterschätzen, immer gerne viel dazu geben. 




1. Ein Ausflug nach Nizza




Zutaten:
1 gute Handvoll kleiner Tomaten
1 halbe bis Dreiviertel Dose weißer Bohnen
1 hartgekochtes Ei (lass ich immer parallel zum Frühstück schon blubbern.)
½ bis ganze Zuccini
½ bis ganze Karotte
ein paar getrocknete Tomaten
ein paar Oliven
eine kleine, eingelegte Artischocke
eine große Handvoll frischer Basilikum

Dressing:
2 EL Olivenöl
1- 1 ½ EL weißer Balsamico Essig
ein Spritzer Zitrone und Honig
Salz, Pfeffer

Weiße Bohnen abtropfen und in die Lunchbox damit, Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln, getrocknete Tomaten und Oliven in Scheiben schneiden. Ei und Artischocke vierteln, den Basilikum in Streifen schneiden. Die Zuccini und Karotten in kleine, feine Würfel schneiden, kurz in der Pfanne anbraten. Das Dressing abschmecken, es kann direkt über den Salat gegeben werden, da nichts welkt.
Die Bohnen sollten in ihrer Größe dominieren, alle anderen Zutaten (bis auf Ei und Artischocke) sind kleiner geschnitten.


Zum Mitnehmen:
Ein großes Glas (1 L Fassungsvermögen) gibt es z.B. bei Amazon HIER oder HIER.




2. Ninja-Party 



Zutaten:
circa ¼ einer Glasnudel Packung (hier muss das Augenmaß entscheiden)
eine Handvoll Radieschen
eine kleine Hand Blumenkohl
eine Handvoll Zuckerschoten
1 Karotte
viele viele Bambus-Sprossen
eine Handvoll gesalzener Erdnüsse
ordentlich frischer Koriander


Dressing:
Ein wenig helle Soja- und Fischsauce, Limetten Saft und Honig vermischen.

Die Glasnudeln nach Packungsbeschreibung ziehen lassen. Währenddessen Radieschen vierteln. Blumenkohl in einzelne Röschen teilen, entweder roh dazu geben oder mit den Glasnudeln kurz kochen. Die Zuckerschoten, Karotte und den Koriander in feine, möglichst lange, Scheiben schneiden. Sie sollen die Form der Glasnudeln nachahmen, um später wie Spaghetti aufgerollt zu werden. Erdnüsse klein hacken, Sprossen dazu geben. Auch hier das Dressing direkt darüber geben, so verbinden sich die Aromen ideal.



Eine große Kunstoffbox gibt es bei Smallable oder Amazon.




3. Mexican chill-out



Zutaten:
1 Portion Vollkorn-Penne Nudeln
½ Dose Kidney Bohnen
¼ Dose Mais
½ rote Zwiebel
1 Paprika
½ Tomate
etwas Basilikum

Dressing:
2 EL Olivenöl
1 EL dunkler Balsamico Essig
ein klein wenig fein gehackte Chilli, und/oder Chilli Flocken/Fäden
1 TL rotes Pesto (ganz nach Belieben welches)
Salz und Pfeffer

Ich liebe gutes Chilli con Carne, dieser Salat ist meine 'rohe' Interpretation des reichhaltigen Eintopfes. Penne kochen lassen, Zwiebeln so fein wie möglich hacken. Paprika und Tomate in Würfel schneiden, alles mit Bohnen und Mais vermengen. Basilikum grob zupfen und mit dem Dressing darüber geben.


Eine Lunchbox aus Metall gibt es bei Amazon HIER oder HIER.
Meine liebsten Trinkflaschen sind die von Eva Solo (via Amazon).



So simpel, so gut vorzubereiten!
Als Nachtisch eine zweite Box mit frischem Obst und Nüssen? Oder ein geschnittener Apfel, mit etwas gesalzenem Erdnussmus zum dippen?
Sehr lecker ist auch eine Portion Natur Joghurt (Soja, Griechisch,..) mit frischen Beeren. Einfach die Portions Packung direkt in die Box, den freien Platz mit Beeren oder anderem Topping füllen, und vor Ort auf den Joghurt streuen.


Die perfekte Mittagspause, ohne langes Anstehen und faden Geschmack – mal sehen wie viele Mitschüler probieren wollen, und welche Kollegen rüber schielen ;-).


Die großen Servierplatten sind von Rice via Geliebtes Zuhause.


liebe Grüße
Jil



Montag, 11. August 2014

Melonenpalettas, Surfcamp + Gewinner.





Noelle ist wieder da:
ihre Haut ist an den Oberschenkeln blutig aufgeschürft (merke: nächstes mal einen langen Neo tragen) und sonnenverbrannt (merke: nächstes mal mit Sonnenschutz in Stärke 150 eincremen), ihre Kleidung durchnässt (merke: nächstes mal einen Hartschalenkoffer statt einer Reisetasche mitnehmen) - und kaum ist sie ein paar Stunden daheim, verkündet sie, dass sie das Meer bereits vermisst.
Und das Surfen.

Beides ist - trotz Temperaturen wie in Südfrankreich - in Stuttgarter Raum eher schwer aufzutreiben, wir trösten sie mit frisch gemachten Betten, sauberen sanitären Anlagen und warmen Blaubeer-Scones zum Frühstück.
Und erfrischenden Melonenpalettas am Nachmittag.









Die Surffotos stammen vom Fotografen vor Ort - ich selbst war nicht anwesend (wie im letzten Jahr).
Genauso wenig wie Ben übrigens, der dank seinem Handgelenkbruch gar nicht ins Wasser darf.
Deshalb haben wir beschlossen, die Kinder gegen Ende der Sommerferien nochmals surfen zu schicken - hilft dann gleichzeitig gegen Noelles Sehnsucht ;).









Melonen-Palettas

1. Schicht
50 ml Wasser
80g Zucker
500g Cantaloupemelone, geschält, entkernt und püriert

2. Schicht
25 ml Wasser
40g Zucker
250g Wassermelone, geschält, entkernt und püriert
1/2 Grapefruit mit rotem Fleisch, Saft

Für die erste Schicht Wasser und Zucker aufkochen und abkühlen lassen.
Das Melonenfruchtfleisch darunter auf die Eisformen verteilen (diese nicht ganz auffüllen).
Die Formen ins Gefrierfach stellen.

Inzwischen für die zeige Schicht Wasser und Zucker aufkochen und abkühlen lassen.
Melonenfruchtfleisch und Grapefruitsaft unterrühren.

Die Formen aus dem Gefrierfach nehmen und das Wassermelonenpüree über der ersten Schicht verteilen.
Wiederum in den Gefrier geben.

Sobald das Eis halb gefroren ist, die Eisstiele einsetzen und über Nacht gefrieren lassen.

Die Formen kurz mit heißen Wasser abspülen und das Eis herauslösen.


Ihr könnt auch nur eine der beiden Schichten zubereiten - meine Kinder mochten Wassermelone lieber!

Das Rezept stammt aus diesem Eisbuch:
neben atemberaubend schönen Fotos eine wunderbare Auswahl an Eiscremerezepten für jeden Geschmack und in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.
So schön für die Sommermonate!









Bezugsquellen:
Eisbuch: Amazon
Eisformen (Holzstiele mit dabei): Amazon
(diese habe ich mir zusätzlich bestellt, weil es die einzigen Eisformen sind, die ausschließlich mit Holzstielen herzustellen sind - also ohne einen zusätzlichen Plastikdeckel. Kann man also gut den Kindern mitgeben, wenn sie nach draußen rennen, etc.)


Solltet ihr mit dem Gedanken spielen, auch surfen zu gehen:
bucht das Camp der holländischen Jugendlichen.
Ihr werdet zwar kaum ein Wort verstehen, aber dafür gibt es dort gemütliche Chillout-areas mit vielen Kissen, riesige Surfer-Poster, selbstgebaute stylishe Pavillons, die mit Lichterketten behängt sind und abends für wunderschöne Stimmung sorgen, und sogar live-Musik mit süßen Jungs, die Gitarre spielen.

Das deutsche Camp dagegen hat 2 Hängematten (die immer belegt sind).
Aber gut, irgendwas ist immer.



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Bei der Likies-Verlosung haben gewonnen:

Jeweils ein Kissen:


Jeweils eine Likies-Box (mit 2 Packungen Kekse):



Herzlichen Glückwunsch, Ihr Lieben, bitte schickt mir eine Mail!



Liebesgrüße
Joanna





Freitag, 8. August 2014

Night picnic





Ein Nachtpicknick gehört zu den lauen Sommernächten einfach dazu:
Kissen, Decken und Körbe mit Essen eingepackt, das Auto voll mit schnatternden Kindern - und mit Special Guest Lotta, die von ihrer Weltreise zurück ist! - und im Sonnenuntergang zu einem schönem Ort unterwegs!














Für das Proviant brauchten Noelle und ich ca. 1 Stunde Vorbereitung in der Küche - ich machte die Salate und sie buk die kleinen Cheesecakes und packte das Geschirr.

Als Windlichter benutzen wir die kleinen Maison Jars - ihr könnt auch einfach kleine Marmeladengläser nehmen.

Ich machte einen Salat aus lauwarmen Zuchcini und getrockneten Tomaten, und einen grünen Quinoasalat: beide waren köstlich und im Nu gegessen.
Unvergleichlich gut schmeckten aber die kleinen Cheesecakes - lustigerweise machte Noelle zunächst einen Fehler in der Zubereitung, und das Ergebnis war so viel besser als das Originalrezept!
Zum Reinlegen gut!

Die weißen Boxen sind übrigens von innen beschichtet - also kann man darin gut einen Salat transportieren.
Ich habe die Dressings trotzdem extra in einem Weckglas getan, und erst vor Ort über die Salate gegossen.








Ich liebe den Platz am Solitudeschloß in Stuttgart - wenn die Nacht hereinbricht, schaut man von oben auf die Lichter der Stadt und genießt die wunderschöne Atmosphäre.






Die Mengen reichen jeweils für ca. 4 Personen


1. Zucchinisalat mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen.

3 große oder 4 kleine Zucchini
16 getrocknete eingelegte Tomaten
3 Handvoll Pinienkerne
1 rote Paprika
200 g Feta

Dressing:
5 EL Balsamicoessig
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer
10 EL Olivenöl

Zuerst die Pinienkerne in der Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie leicht braun werden.
Die Zucchini in schmale, gleichmäßige Streifen schneiden, und in einer Pfanne portionsweise anbraten, bis sie leicht braun werden.
Salzen und pfeffern.
Die Tomaten und den Paprika würfeln, den Paprika ca. 2 Minuten lang in Olivenöl in derselben Pfanne schnwenken.
Alles in die Pfanne geben, und vorsichtig miteinander vermischen.

Das Dressing über das lauwarme Gemüse geben, alles mit Schafskäse und Pinienkernen bestreuen.


Das Rezept ist in etwa diesem HIER nachempfunden, danke für die Inspiration!






2. Grüner Quinoasalat
(Die Mengenangaben etwas ungenau, da dieses Rezept spontan entstand)

2 Tassen Quinoa
3 Tassen Zuckerschoten
1 Gurke
3 Tassen TK-Erbsen
4 Frühlingszwiebeln

Dressing:
Saft 1/2 Zitrone
Salz, Pefffer
Olivenöl

Den Quinoa nach Packungsanweisung gar kochen.
Währenddessen die Zuckerschoten in schmale Streifen schneiden, die Gurke würfeln, und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe hacken.
Die Tk-Erbsen 2-3 Minuten ins kochende Wasser werfen, sie sollen noch bissfest sein.

Den Quinoa mit dem Gemüse vermischen, und das Dressing vorsichtig untermischen.






3. Himbeer-cheesecake-muffins

Für den Boden:
1 Tassen zerkrümmelte Butterkekse
3 EL geschmolzene Butter
1 EL Zucker

Für das Himbeertopping:
ca. 50 g Himbeeren (TK)
1 EL Zucker

Für die Füllung:
400 g Frischkäse
2 Tassen Zucker
2 Eier
Etwas Vanilliearoma


Den Backofen auf 180° vorheizen.
Alle Zutaten für den Boden in einer Schüssel so gut verrühren, bis alles gut vermischt ist.
Nun wird jeweils 1 EL der Mischung auf den Boden eines Papierförmchens ganz fest gedrückt.
Die Förmchen in eine Muffin-Backform stellen, und 5 Minuten backen.
Herausnehmen, abkühlen lassen. 

Himbeerpüree:
Himbeeren mit dem Zucker pürieren - wer mag, kann die Masse durch ein feines Sieb drücken, um die Kerne zu entfernen.

Den Frischkäse cremig aufschlagen, den Zucker langsam reinrieseln lassen, die Eier einzeln dazugeben, das Aroma zum Schluss.

3 EL des Teigs jeweils auf den Keksboden geben, darauf das Himbeerpüree mit einem Löffel verteilen, und mit einem Holzspieß leicht verdrehen (marmorieren).
Ca. 22 Minuten backen, auskühlen lassen, und vor dem Verzehr ca. 2 Stunden kühlen.

(falls das mit dem Kühlen nicht mehr klappt - kein Problem, sie schmecken auch so großartig!)


Kleiner Tipp:
ich habe auf dem Flohmarkt große, alte Schneidebretter gekauft:
die nehme ich gerne zu den Picknicks mit, weil man auf der ebenen Fläche sowohl sowohl alles gut hinstellen, als auch direkt darauf schneiden kann.

Habt das schönste Sommerwochenende!

Liebesgrüße
Joanna