Freitag, 31. Oktober 2014

Hello November! (+ Gewinner)





Hinter uns liegt ein Oktober wie aus dem Bilderbuch - ich kann mich zumindest nur an schöne Tage erinnern!

Zum Beispiel...

- dekorierte ich das Haus herbstlich: ganz klassisch mit Hagebuttenzweigen und Glasglocken und verriet euch 5 einfache Styling Regeln, die jeder daheim umsetzen kann,

- es gab einen herbstlichen Zitronenkuchen und Brownies, gebackene Apfelringe, und gesunde Schokoladencookies
(woah, wir sollten dringend ein Hähnchen braten. So als Ausgleich, wa...)


- ich trug den neuen Liebesbotschaft Basics - Kaschmirpullover in schönstem rosé, einen warmen Parka und einen lässig-eleganten Mantel von Topshop (den ihr übrigens immer noch gewinnen könnt),


- ich nahm euch einen Tag lang mit mir nach Berlin, und verriet euch, welches Outfit man für die Großstadt einpacken sollte,


- und nahm liebevoll 15 Eigenarten der Deutschen auf die Schippe, beschrieb die Amerikaner anhand Noelles Erlebnissen, und verriet euch, warum man niemals zu alt oder zu jung ist, um ein erfolgreiches und glückliches Leben zu führen,












Diesen Post schreibe ich gerade übrigens von unterwegs:
ich sitze im ICE nach Düsseldorf, die herbstliche Landschaft rauscht an mir vorbei, vor mir dampft eine Tasse grünen Tee, ich stelle die Fotos zusammen, und mir gegenüber sitzt eine sehr sympathische Frau, die auf dem Weg nach Kasachstan und Afghanistan ist, um dort als Gesprächscoach im Namen der deutschen Botschaft Verhandlungen zu führen (und der ich versichert habe, dass ich sie nicht auf dem Blog erwähnen werde, also vergesst das alle mal ganz schnell wieder! Ihr habt nichts gelesen!).

Ich wusste gar nicht mehr, wie schön Bahnfahren ist.
Innerhalb weniger Minuten kommt man mit den interessantesten Menschen ins Gespräch, kann entspannt arbeiten oder lesen (und seine Füße dabei ausstrecken ;)) - oder einfach die traumschöne herbstliche Kulisse genießen.


Was ich auch nicht mehr wusste: bei der Jacobs-Verlosung gab es noch Tassensets zu gewinnen!
Ihr sagt aber auch nichts, echt!
Keiner schreibt, keiner ruft an und beschwert sich - wahrscheinlich muss ich euch noch euer Zeug hinterher tragen?
Ist ja wie daheim hier: um alles muss man sich selber kümmern.


Jeweils ein Tassenset haben gewonnen:

Herzlichen Glückwunsch und eine Mail an mich, bitte!




Und an alle:
Wollt ihr eine Vorschau auf den November?

Ach, ich schütte euch einfach so mit Liebe zu, dass ihr euch gar nicht mehr auskennt...
Da freut ihr euch, wa?
Sieht ihr.
Ich mich erst.


Bis dahin viele Liebesgrüße
Joanna




Donnerstag, 30. Oktober 2014

Herbst in Berlin.



Einmal Großstadtmädchen - immer Großstadtmädchen!
Ich bin in einer Stadt mit 700.000 Einwohnern aufgewachsen, durfte schon mit 8 Jahren selbstständig Bahn fahren und die Stadtteile auf eigene Faust erkunden.
Das hat mich geprägt, und bis heute gibt es wenige Dinge, die mich mehr faszinieren als die Atmosphäre einer Großstadt: ich liebe die Vielfalt und die Menschen so sehr, und freue mich jedes mal auf's Neue daran.

Aber zu keiner Zeit ist eine Großstadt so schön wie im Oktober!

In Berlin gibt es geradezu unendlich viele Möglichkeiten, etwas zu unternehmen - andererseits kann einen die Auswahl fast erschlagen.
Deshalb wichtig:
lieber sich nicht zu viel auf einmal vornehmen, und stattdessen die Dinge, die einem besonders Spaß machen, ausgiebig genießen.
Lieber mit einem Coffee to go in der Hand durch die Strassen schlendern und die Menschen beobachten, statt pflichtmäßig mit Hunderten anderer ein Touristenprogramm abzuspulen.

Berlin ist so vielfältig, dass jeder ganz bestimmt die Ecken und Orte findet, die ihm besonders gut gefallen.

Heute lade ich euch dazu ein, mich einen Tag lang in Berlin zu begleiten - diesmal bummeln wir rund um die Gegend in den Hackeschen Höfen in Berlin Mitte.
Besonders schön: Jil wohnt um die Ecke, und kann von ihrer Wohnung aus alles bequem zu Fuß erreichen, wir befinden uns also in ihrem Kiez.
So, wie mein Mann sein Charlottenburg liebt, schwört Jil auf ihre Mitte!


Was ihr anziehen könnt, haben wir bereits hier besprochen, also kann es direkt losgehen!







1. Frühstück.
Sind wir als Familie in Berlin, gehen wir morgens gerne bei Spreegold in der Rosa-Luxemburg-Strasse frühstücken - dort bekommt jeder nämlich absolut unkompliziert sein Lieblingsessen und ist kompromisslos glücklich damit.
Es gibt leckere Smoothies und tolle Salate mitten in urbaner Umgebung.
Ist es so sonnig warm wie jetzt, kann man sogar in Oktober draußen sitzen, und sich die Sonne auf die Nase scheinen lassen.

Spreegold befindet sich in der Rosa-Luxemburg-Strasse 2.





2. Museum.
Ob mit oder ohne Kinder unterwegs:
Eine Stippvisite im Naturkunde Museum Berlins gehört unbedingt dazu!
Das befindet sich gleich um die Ecke mit der U-Bahn und ist für mich eines der stimmungsvollsten und zauberhaftesten Orte überhaupt: 
schlagartig ist man 5 Jahre alt, und taucht in eine Welt voller Staunen und Wunder ein, erweckt Dinosaurier zum Leben, betrachtet liegend den Sternenhimmel, und fühlt sich um ein Jahrhundert zurückversetzt, wenn man die Fossilienabteilung in den historischen Vitrinen bestaunt.
Wir besuchen nur 1-2 Abteilungen, anstatt alles "abzuklappern" - es ist faszinierend und geheimnisvoll zugleich.

Das Museum ist in der Invalidenstrasse 43.







3. Lunch.
Ich kann meist keine großen Mengen auf einmal essen - dafür bekomme ich aber auch ständig wieder Hunger.
Ein Glück, dass wir direkt am Monsieur Vuong am Ende der Schönhauser Strasse vorbeilaufen: 
die Karte ist klein, das Lokal brechend voll, das Personal genießt die Rush-hour sichtlich, flirtet sich durch die Tische und sorgt überall für gute Stimmung, und das Vorspeisen-Rindfleisch ist anbetungswürdig.
Häufig entdeckt man das eine oder andere prominente Gesicht - wobei das in Berlin auf viele Orte zutrifft.
Ein kleiner Wermutstropfen sind die langen Wartezeiten, mal auf den Sitzplatz, mal auf das Essen: Jil und ich sind davon überzeugt, dass wir dem Hungertod nahe sind, bis endlich serviert wird.

Monsieur Vuong befindet sich in der Alten Schönhauser 46.








4. Shopping.
Wenige Schritte daneben betreten wir den Tee-Himmel: 
bei Paper&Tea gibt es feinste Ganzblatttees gepaart mit wunderschönem Verpackungsdesign.
Jil und ich sind absolute Verpackungsopfer, und können gar nicht anders, als zuzuschlagen - während unsere Sinne vom Duft und Geschmack des Tees umnebelt sind.
Alleine die fast zeremoniellartige Zubereitung der Teeverkostung lohnt einen Besuch im Shop - und die größte Schwierigkeit besteht darin, sich für eine Sorte zu entscheiden.
Fast unmöglich.

Mit Tee bepackt bummeln wir weiter, vorbei an außergewöhnlich gekleideten Mädels und Hipstermännern mit Vollbärten, bekommen nette Komplimente von türkischen Jungs ("ist das ihre echte Augenfarbe?"), und werden von Frauen, ("die den Bugaboo/Maclaren-Buggy schiebend ihren Woolrichparka zuknöpfen" - wie Jil augenzwinkernd sagt) wegen unseren bunten Fellwesten angesprochen.
Oh, Berlin!

Wir kaufen Lunchdosen in kräftigen Farben bei Urban Outfitters, schlichte schwarze Pullis bei &Other Stories und probieren Riesenschals bei Acne Studios.


Paper&Tea findet ihr in der Alten Schönhäuser 50, Urban Outfitters und Acne Studios in der Weinmeisterstrasse, und &OtherStories in der Schönhauserstr. 15.






5. Kaffee & Kuchen.
Kein Besuch Berlins ohne ein Stück Kuchen von Princess Cheesecake!
Wir schieben die Tische zusammen, damit jeder von uns Platz hat, reden aufgeregt durcheinander, ich kann mich wie immer nicht zwischen Maracuja- und Schokoladencheesecake entscheiden, und kann wie immer nach der Hälfte kein bisschen mehr davon essen.
Eins der weltschönsten Orte zu jeder Jahreszeit - selbst mit Wartezeit auf den Sitzplatz lohnt es sich unbedingt.

Princess Cheesecake findet ihr in der Tucholskystrasse 37.







6. Books.
Kann man im Herbst in einer Stadt sein, ohne in einem Buchladen zu stöbern?
Ich bin sicher: es geht nicht!
Eins der schönsten ist die Buchhandlung Ocelot: ein angenehm ruhiger Ort mit integriertem Kaffee, ausgewählten, etwas kleinerem Sortiment, und der gemütlichsten Kochbücher-Sitzecke überhaupt!
Trotz schöner Auswahl finde ich diesmal allerdings kein Buch, das mein Herz höher schlagen lässt - aber auch so ist der Besuch ein schönes Erlebnis.

Ocelot befindet sich in der Brunnenstrasse 181.








7. Meine Neuentdeckung.
Ich stolpere fast sprichwörtlich in das Kochhaus, und bin auf Anhieb begeistert:
wart ihr schon mal in einem Supermarkt, in dem die Lebensmittel nicht nach Warengruppen, sondern nach Rezepten sortiert sind?
Diese befinden sich auf großen Tafeln, samt Zubereitungsfotos und genauer Beschreibung - 
wie geschmackvoll, stilsicher und inspirierend kann es sein?

Ein kleines Kaffee befindet sich mittendrin, und so genieße ich meinen Espresso mit ein paar Stücken der hauseigenen Veilchenschokolade, die hohes Suchtpotenzial in sich birgt.

Das Kochhaus findet ihr in der Schönhauser Allee 46.





8. Dinner.

Wie wäre es mit frischer, regionaler und unglaublich leckerer deutscher Küche für das Abendessen?
Ein Hochgenuss ohne steife Atmosphäre ist das Alpenstück in Berlin Mitte: Bens Glück ist ein hervorragendes Schnitzel, die rosa gebratenen Hirschkeule mit karamellisierten Spitzkohl schmeckt himmlisch, und Noelle und ich können von dunkler Schokoladentarte mit Sauerkirschsorbet nicht genug bekommen.
Zwischendurch versuchen die Kinder, zu der Hintergrundmusik mitzusingen - wenn sie aber auch Bruno Mars einlegen?

Das Alpenstück Restaurant befindet sich in der Gartenstrasse 9.








2 Tipps zum Abschluss:

- Für die lange Autofahrt habe ich diesmal diese CD besorgt:
Faszinierende und höchstspannende Biographien von weltberühmten Forschern, Entdeckern, Schauspielern und anderen bekannten Persönlichkeiten werden nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene fesseln - damit vergehen die Stunden wie im Flug!
(und wer diesen Post mochte, wird die CD lieben.)

- Sind wir erstmal in Berlin, höre ich ausschließlich Jazz Radio - Sender im Auto.
Trotz anfänglicher Proteste seitens der Kinder lieben es mittlerweile alle, und verbinden das Cruisen durch die Stadt mit den jazzigen, entspannten Sounds.
(kann man auch online anhören, habe ich gerade entdeckt. Während man diesen Post liest, z.B. ;)).


Das Allerwichtigste:
nehmt euch Zeit, macht alles in eurem eigenem Tempo, schließt eure Augen und schnuppert ab und zu nur mal den Duft des nassen Laubs unter euren Füßen - schöner kann der Herbst nicht sein!



Liebesgrüße
Joanna



Dienstag, 28. Oktober 2014

What to wear in Berlin + give-away!






Am Wochenende stand ich ratlos vor meinem Kleiderschrank und beschwerte mich bei Noelle, dass ich keine Ahnung habe, was ich für Berlin einpacken soll.

Worauf meine Tochter erwiderte:
„Für Berlin zu packen ist doch das Einfachste der Welt: 
du brauchst nur gute Basics in Grundfarben, und zusätzlich einen tollen Mantel mit mega Schuhen – das war schon alles.“





Und sie hat so Recht damit!
Innerhalb von Minuten war mein Koffer fertig gepackt, und ich fühle mich sehr wohl mit meiner Auswahl.

Ein Tipp:
Für Tagsüber habe ich Stiefeletten und Sneaker mitgenommen – für die Abende 2 paar schöne, ausgefallene Higheels, die alles in wenigen Sekunden auf Abendoutfit tunen.




Ganz besonders glücklich bin ich mit meinem neuen Oversize-Mantel.
Dieser ist einerseits sehr lässig geschnitten, und wirkt dadurch unglaublich hip – andererseits hat er durch die schwarzgerahmten Kanten genau den richtigen Touch Eleganz, den ich so liebe.
Ich finde, dass das Design etwas an Chanel erinnert – und der Schnitt wirklich High Fashion ist.
Außerdem wirkt er viel hochwertiger, als der Preis es vermuten lässt.



Und weil ich schon dabei war, kamen noch ein paar Leo-Pumps mit: das sind Key-Pieces an denen man jahrelang Freude hat, weil Leo sowohl zu Jeans und Tshirt als auch zum kleinen Schwarzen einfach immer funktioniert.


Beide Teile kommen von Topshop – ich war mit der unkomplizierten Lieferung innerhalb von 2 Tagen und der kostenlosen Rücksendung sehr zufrieden.
Schön, wenn man die Möglichkeit hat, etwas zu tragen, was nicht überall hierzulande erhältlich ist – die Preise sind fair und die Qualität in Ordnung.




Bei Topshop habe ich bereits in London eingekauft, und auch wenn das Label ein eher junges Zielpublikum anspricht:
traut euch ruhig, mal 1-2 Teile dort zu bestellen, und mit euren vorhandenen Sachen zu kombinieren!
Auf diese Weise entgeht ihr ganz einfach der „Mutti-Look“-Falle ;).





Ich habe ein paar unkomplizierte und stylishe Outfits für euch zusammengestellt – ready to go für die Stadt!
Die Basis bildet immer ein ausgefallener Mantel im aktuellen Schnitt, kombiniert mit ein paar einfachen Basics, die man immer braucht.
Mit diesen 5 Mänteln liegt ihr immer richtig!



Ich trage diese Kombi:

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2. HIER
3. HIER
4. HIER
5. HIER
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Dieser Mantel in s/w ist perfekt für jede Figur - er schwingt schön beim Gehen, wirkt sehr feminin, und funktioniert genauso gut mit flachen Boots.
1. HIER
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5. HIER


Meinen Boucle-Mantel vom letzten Jahr (zu sehen z.B. hier) liebe ich nach wie vor sehr - und die helle Pastellfarbe erwies sich überraschenderweise als ein toller Kombipartner!
Im Winter funktioniert Pastell sehr gut zu dunklen Grundfarben, probiert es mal aus.
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Exakt denselben Kunstfellmantel habe ich bereits im Sommer in Rom bei Max Mara gekauft – hier gibt es ihn für 1/3 des Preises.
Sieht in schwarz übrigens noch etwas edler aus.
Noch ein Tipp: kombiniert ein Seidentop zu etwas kürzer geschnittenen Strickoberteilen, das sieht sehr süß aus, wenn es etwas herausschaut!
1. HIER
2. HIER
3. HIER
4. HIER
5. HIER
6. HIER
7. HIER



Und zum Schluss einer meiner Favoriten: zu diesem Mantel funktioniert der simpelste "all black" oder "all grey" - Look: alles sieht damit einfach großartig aus!
Und die Schuhe erst!

1. HIER
2. HIER
3. HIER
4. HIER
5. HIER






Zum Schluss noch eine gute Nachricht:
gemeinsam mit Topshop verlose ich heute den Lieblingsmantel einer Leserin!

Verlinkt einfach euer Lieblingsstück aus der Kategorie Mäntel/Jacken von Topshop in den Kommentaren und schreibt eure Größe dazu – so klappt es am einfachsten.






1. 
Verratet mir euren Lieblingsmantel oder Jacke von Topshop - und schreibt bitte eure Konfektionsgröße dazu.



2. 
- Wer bei Facebook den Link zur Verlosung teilt, hat DOPPELTE Gewinnchancen.
- Wer die Verlosung auf seinem Blog verlinkt, hat eine ZUSÄTZLICHE Gewinnchance!
- NEU:
  Wer die Verlosung auf seinem Instagram-Account teilt, hat eine ZUSÄTZLICHE Gewinnchance!

Schreibt auch das bitte als Vermerk in Euren Kommentar.



Mitmachen kann jeder - mit oder ohne Blog.

Ihr müsst angemeldet sein, um einen Kommentar hinterlassen zu können - um Verwechslungen und mehrfach Lose zu vermeiden.
Das geht ganz schnell und einfach: HIER.

Und bitte KEINE Mails, es geht NUR per Kommentar.

Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland, Österreich und Schweiz.
Teilnahme unter 18 Jahren nur mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.
Rechtsweg ausgeschlossen, eine Barauszahlung der Gewinne nicht möglich.


WICHTIG:
Bitte beachtet, dass ich keine Gewinner anschreibe - ich veröffentliche sie auf dem Blog.
Sollten sich die Gewinner der Verlosung innerhalb von 2 Wochen nicht melden, verlose ich den Gewinn noch einmal.


Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 4.11.2014.


Liebesgrüße
Joanna

Freitag, 24. Oktober 2014

Healthy chocolate cookies + 5 facts about Americans.


You can read this post in english HERE.



Noch NIE wurde ich so für meine Kochkünste so überschwenglich gelobt wie gestern.
Dabei habe ich nichts Großartiges aufgetischt: es gab Quinoasalat, Lachs vom Grill und Kürbis mit Schafskäse aus dem Ofen.
Als ich heute morgen eine Vollkornbrotscheibe mit Frischkäse bestrich, mit kleingehackten Rucola und Radieschen bestreute, und mein Kind vor Glück seufzend (!) neben mir stand, müsste spätestens jetzt der langjährige Leser ahnen:
Noelle ist wieder da.

Sie wollen auch ein dankbares Kind?
Schicken Sie es einfach ins Ausland - gerne nach Amerika.
So wenig allerdings, wie Berlin Deutschland ist, ist New York Amerika, deshalb: wie wäre es mit Missouri?
Vorzugsweise einem kleinen Ort weit weg von Großstädten?

Auch wenn es mir absolut bewusst ist, dass die Erdbeerkäse-Fraktion genauso häufig überall auf der Welt anzutreffen ist (jaaaaa, auch in Recklinghausen!): 
Noelle hatte mit dem Essverhalten in Übersee schwer zu kämpfen.












Sonstige Unterschiede laut Noelle:


1. Alles ist GROß.
Kühlschränke, Autos, Getränke, Straßen, McDonalds-Menüs, Menschen (direkte Folge der großen Menüs), die Auswahl an Frühstücks-Flakes, Shopping Malls, Straßen, alles.


2. Die Amerikaner lieben es KALT.
Klimaanlagen überall: in der Schule, in den Häusern, in den Shoppingmalls, in den Museen.
Auch die Kühlschränke sind viel kälter eingestellt als bei uns - alles darin ist kurz vor dem Gefrierpunkt.
Die Getränke werden extrem kalt getrunken.
Bestellt man einen Apfel (z.B. statt der Pommes zum Menü) - wird dieser so kalt serviert, dass man kaum reinbeißen kann.


3. Sie essen SÜß UND FETTIG UND BUNT.
Noelle kam es vor, wie wenn es nur 3 Geschmacksrichtungen gegeben hätte: 
1. Extrem süß 
2. Extrem fettig.
3. Beides gleichzeitig.

Außerdem lieben alle buntes Essen - je knalliger und unnatürlicher die Farben, umso besser!
Sogar die Haribo-Gummibärchen haben intensivere Farben als die unseren, und schmecken deutlich süßer.
Es gibt Limonade mit White Chocolate Bacon- und Barbecue-Geschmack - wobei am Ende alles beinahe gleich schmeckt.
Und zwar: süß.

(Die "clean eating/healthy food"-Bewegung scheint eher in den Großstädten vertreten zu sein).


4. Die Schüler haben einen großartigen SCHOOL SPIRIT.
Alle stehen voller Überzeugung hinter ihrer Schule, tragen stolz die Schulshirts/Jacken, besuchen die Footballspiele und sonstige Schulveranstatungen zahlreich.
Kurse wie Tanzen, Cheerleading, March Band, Jazz Band, Football, Kochen, Theater, Health sind normale Unterrichtsfächer.


5. They love to DRESS UP.
Alle lieben Bälle und festliche Veranstaltungen, die regelmäßig stattfinden - dementsprechend wird sich zu diesen Gelegenheiten extrem aufgehübscht (während das übliche Schuloutift sehr oft nachlässig und fast gammelig ist, und kaum jemand etwas anderes als Jogginghosen trägt).

Zum Ball wird aber Gas gegeben:
die Mädchen (und ihre Mütter) gehen zum Frisur für kunstvolle Locken, lassen sich schminken und die Nägel machen, und kaufen für Prom und Homecomig jedes mal ein neues Kleid.
Genauso glamourös sind übrigens die Mütter, die die Kinder pausenlos fotografieren, und dabei vor Stolz platzen - dass diese hübsch aussehen/ein Date haben/Ballkönigin werden.
Homecoming-Queen oder -king zu werden ist nämlich ganz großes Kino.












Eine große Vorliebe hat Noelle mit nach Hause gebracht: amerikanische Cookies isst sie noch viel lieber als jemals zuvor!
Allerdings müssen sie innen noch gummiartig weich sein.


Diesmal habe ich mich an einem etwas gesünderen Rezept versucht: 
diese Schokoladencookies werden mit Raw Chocolate zubereitet, sind randvoll mit guten Sachen - und schmecken einfach superlecker.





Healthy Chocolate Chip Cookies


Feuchte Zutaten:

1 EL geschrotete Leinsamen (in 3 EL Wasser eingeweicht)
1 Ei
50g geschmolzenes Kokosöl
60g Butter
80g Rohrzucker
eine Messerspitze Vanillemark oder etwas gemahlene Vanille



Trockene Zutaten:

1/2 TL Backpulver
Eine Prise Meersalz
3 EL rohes Kakao Pulver (z.B. von Amazon)
80g Haferflocken-Mehl (einfach Haferflocken im Mixer zerkleinern)
100g Weizenmehl (kann man auch mit Vollkornmehl mischen)
3 EL Milch
150 g kleingehackte Zartbitter Schokolade (Rohschokolade)
3-4 EL getrocknete Cranberries oder Rosinen


1. Ofen auf 180 Grad vorheizen. In einer großen Schüssel die feuchten Zutaten vermengen (Leinsamen, Ei, Kokosöl, Butter, Rohrzucker, Vanillemark).
2. Jetzt Schritt für Schritt die trockenen Zutaten dazu unterrühren. Wenn der Teig zu trocken wird, einfach etwas Milch dazugeben. Der Teig ist ideal, wenn man damit (einigermaßen gut) kleine Bällchen formen kann.
3. Nun aus dem Teig kleine Bällchen formen (sollten ca. die Größe eines Golfballes haben) und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Anschließend die Teigbällchen etwas herunterdrücken, so dass sie ca. 1-1,5 cm dick sind. 
4. Nun ca. 9 Minuten backen, so dass sie von innen noch schön weich sind - je nach Größe und Dicke kann es etwas länger oder kürzer sein.





Das große Ball Mason Glas gibt es bei Blueboxtree, es eignet sich hervorragend für eine größere Menge Cookies.
Die Etagere ist von Räder.



Liebesgrüße
Joanna

p.s. Bleiben Sie dran, wenn es demnächst heißt: "5 Fakten über die Bewohner der Südmongolei.  "
Verfasst von Ben.

WENN'S HILFT?!